Schöffel Blog / 07.10.2021

Von den Vogesen in Frankreich, entlang der Grenze zu Luxemburg und bis nach Koblenz windet sich die Mosel durch eine idyllisch-malerische Landschaft, bevor sie in den Rhein mündet. Sie ist sein zweitlängster Nebenfluss und bildet in Deutschland einen stark mäandernden Verlauf mit steilen Hängen, an denen schmackhafter Wein gedeiht.

Der Fluss, der sich wie eine Schlange durchs Land windet, bietet Dir nicht nur landschaftliche Highlights. Hier findest Du auch eine ausgeprägte Weinkultur und ein altehrwürdiges Burgenland. Malerische Altstädte entlang des Flusses laden Dich zum Schlendern und Verweilen ein und Kulturhighlights sorgen für spannende Stunden beim Sightseeing.

Wandere durch die Weinregion und entdecke die Schönheit der Städte an der Mosel bei einem Kurzurlaub! Wir von Schöffel begleiten Dich dabei mit der passenden Kleidung für Dein Ich bin raus-Abenteuer an der Mosel!

Die Moselregion in Deutschland

Die Mosel teilt sich in Deutschland in verschiedene Abschnitte. Vom deutsch-französisch-luxemburgischen Dreiländereck bis zur Einmündung in den Rhein treffen wir auf die Obermosel, die Mittelmosel und die Untermosel.

 

Die Obermosel

Die Obermosel bildet einen etwa 45 Kilometer langen Abschnitt im äußersten Westen Deutschlands, der bis nach Saar reicht, was kurz vor Trier liegt. Hier wurde bereits zur Römerzeit Wein angebaut, unter anderem immer noch der für die Obermosel typische Elbling, der von den Römern mitgebracht wurde.

 

Die Mittelmosel

Der etwa 120 Kilometer lange Abschnitt der Mosel zwischen Trier und Reil oberhalb Zell (Rheinland-Pfalz) wird Mittelmosel genannt. Hier befinden wir uns im Weinbaubereich Bernkastel. Zwischen den Mittelgebirgen Hunsrück und Eifel schneidet sich der mäandernde Fluss tief ins Tal und sorgt so für steile Hänge. Auch hier wurde schon zur Römerzeit Wein angebaut und über den Fluss transportiert. An der Mittelmosel liegen die Städte Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach.

 

Die Untermosel

Der letzte Abschnitt der Mosel ist die Untermosel – auch Terrassenmosel genannt –, welche etwa 100 Kilometer umfasst und zwischen Pünderich und Koblenz fließt. Hier liegt auch die Stadt Cochem. Das Tal wird an der Untermosel im Vergleich zu Ober- und Mittelmosel enger. Es ist mit steilen Flanken durchsetzt, besitzt aber einige, nach Westen und Süden gehende Prallhänge, an denen Wein auf kleinen Terrassen angebaut wird.

 

Diese Städte an der Mosel stellen wir Dir vor:

  • die geschichtsträchtige Stadt Trier
  • das malerische Bernkastel-Kues
  • das weinstolze Traben-Trarbach
  • das idyllische Cochem
  • und die Mündungsstadt Koblenz

 

 

An der Mosel in Trier: auf Streifzug durch die Stadt der UNESCO-Welterbe

Trier – die Stadt der Römer, der Weinreben und die Stadt von Karl Marx. Im Jahr 16 vor Christus von den Römern erbaut, gilt Trier heute als älteste Stadt Deutschlands.

Hier findest Du zahlreiche geschichtsträchtige Bauwerke aus der Römerzeit, dem Mittelalter und der neueren Zeit, die das Stadtbild prägen. Ein Spaziergang durch Trier lohnt sich also immer, vor allem, weil Du fußläufig so gut wie alles erreichen kannst. Die schöne Stadt bietet jedoch nicht nur Kultur. Du findest auch tolle Gelegenheiten zum Bummeln und ein aktives Nachtleben.

 

Auf den Spuren der Römer in Trier an der Mosel

Schon vor 2.000 Jahren legten die Römer den Grundstein für die heutige Bedeutung der Stadt als Weinmetropole. Dass Trier zu dieser Zeit einigen Reichtum erlangte, sieht man noch heute an den pompösen Bauwerken. Unbedingt besuchen solltest Du:

  • Areal der Kaiserthermen: Heute stehen nur noch Ruinen des UNESCO-Welterbes, früher aber gab es feine Bäder in der gut durchdachten Thermenanlage und ein ausgeklügeltes Heißluft-System.
  • Porta Nigra: Das alte Stadttor ist das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen und DIE Sehenswürdigkeit aus der Römerzeit in Deutschland – und natürlich auch ein UNESCO-Welterbe.
  • Römerbrücke bzw. Alte Moselbrücke: Die heutige Brücke stammt aus dem 19. und 20. Jahrhundert, allerdings bestehen die Pfeiler bereits seit etwa 150 nach Christus. Das macht sie zur ältesten Brücke Deutschlands und zurecht zum UNESCO-Welterbe.
  • Konstantin-Basilika: Der imposante Kirchenbau (heute evangelisch), der ein UNESCO-Welterbe ist, wurde um 310 von Kaiser Konstantin errichtet und war damals der größte säulenlose Hallenbau inklusive Fußbodenheizung (die heute leider nicht mehr in Betrieb ist).
  • Amphitheater: Ebenfalls ein UNESCO-Welterbe, zeigt sich das alte Theater heute nur noch als von Mauern eingefasste Ellipse auf freiem Feld. Bei einem Besuch kannst Du die Atmosphäre und die hitzige Stimmung im Arenarund von vor 1.700 Jahren jedoch noch erahnen.

Entdecke das mittelalterliche Trier

Nicht nur die Römer, auch der Adel im Mittelalter hat das Stadtbild geprägt. Obwohl die Stadt nach dem Untergang ihrer ersten großen Blüte mehr als die Hälfte der Einwohner verlor, erreichte sie im Mittelalter wieder neuen Glanz und große Bedeutung. Einige Ecken der Stadt solltest Du unbedingt besuchen, wenn Du vom alten Charme Triers etwas mitnehmen möchtest:

  • Hauptmarkt mit Marktkreuz: Ganz unterschiedliche Häuserfronten säumen den Platz, der noch heute das Zentrum des Lebens in Trier ist. Ein symbolträchtiger Brunnen und das alte Marktkreuz runden das Ambiente hervorragend ab. Komm am besten zum Markttag dort hin und probiere Dich durch die leckeren regionalen Köstlichkeiten und den hervorragenden Wein!
  • Trierer Dom St. Petrus und Liebfrauen-Basilika: Kirchenbauten gibt es in Trier viele. Doch nur wenige sind so imposant wie der Dom. Hier wurden alle europäischen Baustile seit der Antike in einem Gebäude vereint – und direkt daneben steht die pittoresk anmutende Liebfrauen-Kirche. Ein Besuch dieser Besonderheiten (auch UNESCO-Welterbe) ist ein Muss!
  • Codex Egberti im Kloster Maximin: Erzbischof Egbert von Trier richtete sich zwischen 977 und 993 ein Skriptorium ein, in dem Schreib- und Illustrationsmeister am Codex Egberti arbeiteten. Das gut erhaltene Buch ist der älteste und umfangreichste Bilderzyklus mit Darstellungen aus den Evangelien und eine der bekanntesten Handschriften auf der ganzen Welt. Es ist sogar ein UNESCO-Weltdokumentenerbe.
  • Judengasse: Schon zur Römerzeit siedelten sich in Trier Juden an. In der Judengasse steht noch heute das älteste Haus Deutschlands aus dem Jahr 1239. Um Zuge der Pestwelle wurden die jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner verfolgt und vertrieben. Erst viel später siedelten sich wieder jüdische Familien in Trier an, nun aber verteilt über das gesamte Stadtgebiet.

 

Neuere Geschichte erleben in Trier

Es ist weithin bekannt, dass Trier die Heimatstadt von Karl Marx ist. Mit seiner Kapitalismus-Kritik, die er im Zuge der Industrialisierung, die auch Trier erreicht hatte, verfasste, wurde er weltweit bekannt. Die Karl-Marx-Statue findest Du auf dem Simeonstiftplatz.

Wenn Du Lust auf Kunst hast, kannst Du Dir die Public Art Trier anschauen. In der Stadt wurden von der Europäischen Kunstakademie Trier in Kooperation mit der Universität und der Hochschule Trier öffentliche Kunstwerke geschaffen, die Du mit einer App erkunden kannst.

Bernkastel-Kues – Fachwerk und Fernblick

Städte findest Du an der Mosel viele. Die meisten sind nicht so groß wie Trier, bieten Dir aber dennoch schöne Ecken und Aussichten. Eine dieser Mosel-Städte an der Mittelmosel ist Bernkastel-Kues. Sie liegt am Fuß des Hunsrücks und bietet Dir nicht nur guten Wein, sondern auch vielseitige Freizeiterlebnisse in der Natur. Die lange Geschichte der kleinen Stadt lässt sich an den Bauwerken ablesen. Nicht nur der Einfluss der Römer ist am erhaltenen Weinkelter oder dem Römerschiff erkennbar. Auch die Bedeutung der Religion wird an zahlreichen Wegkreuzen, Kirchen und Kapellen sichtbar.

 

City-Tour in Bernkastel-Kues

Die Moselstadt punktet vor allem mit ihrer pittoresken Altstadt. Hier schlenderst Du durch kleine Gassen und findest überall malerische Fachwerkhäuser. Das Herz Bernkastel-Kues bildet der Marktplatz mit dem St.-Michaels-Brunnen und dem Rathaus. Der berühmteste Wein der Stadt ist der Bernkasteler Doctor, um den sich eine spannende Legende rankt, die Du in der Stadt erkunden kannst.

Wichtige Sightseeing-Spots in Bernkastel-Kues sind:

  • Historischer Marktplatz: Hier befinden sich nicht nur der kunstvolle St.-Michaels-Brunnen und das Renaissance-Rathaus (beide aus dem frühen 17. Jahrhundert), sondern auch das „Spitzhäuschen“, das nochmal 200 Jahre älter ist und ein Juwel bürgerlicher Bau- und Wohnkultur dieser Zeit darstellt. Das typische Winzerhaus hat einen aus Schiefersteinen gebauten Weinkeller.
  • Graacher Tor: Das einzige erhaltene Stadttor in Bernkastel-Kues beherbergte schon ein Gefängnis und heute ein Heimatmuseum.
  • Alter Bahnhof Kues: Spannend ist der Bahnhof vor allem deswegen, weil er erst durch den aktiven Weinhandel der Region nötig und auch möglich wurde. Der Export des Mosel-Golds hat die Infrastruktur der Gegend beeinflusst.

Die Burgruine Landshut hoch über der Mosel

Hoch über und von der Stadt weithin sichtbar thront die Burg Landshut. Sie wurde im 9. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt und diente seither als Residenz von Erzbischöfen und Kurfürsten. 1692 wurde sie bei einem Brand zerstört. Vor wenigen Jahren fand man Reste eines römischen Kastells an der Außenbefestigung, die auf das 4. Und frühe 5. Jahrhundert datiert wurden.

Wenn Du hier hoch spazierst oder mit dem BurgLandshut-Express nach oben fährst, wirst Du mit einem grandiosen Ausblick über die Weinregion Mosel belohnt.

Für ausgedehnte Spaziergänge durch die Stadt und kleine Wanderungen in der Weinregion Mosel findest Du bei Schöffel genau die richtige Kleidung. Mit den Pants Bangalore M für Herren oder den Pants Bangalore L für Damen trägst Du eine bequeme Hose in Jeans-Optik, die Deine City-Touren perfekt unterstützt und dabei modisch aussieht. Sollte es kühl und nass sein, ist der 3in1 Parka Warschau L oder der 3in1 Parka Warschau M genau richtig. Der wasser- und winddichte Parka hält Dich warm und trocken, hat geräumige Taschen und eine abnehmbare Kapuze. Besonders praktisch ist die herausnehmbare Steppjacke, die Du auch einzeln tragen kannst!

Wandern in Bernkastel-Kues

Wo Mosel, Eifel und Hunsrück aufeinandertreffen, entsteht eine idyllische Landschaft, in der sich Weingüter an Hänge schmiegen und Du zahlreiche Wanderhighlights erleben kannst.

Der bekannteste Wanderweg rund um die Mosel ist natürlich der Moselsteig. Wanderwege, die rund darum herum verlaufen und auf denen Du die Gegend ebenso erkunden kannst, nennen sich „Seitensprünge“. Wir zeigen Dir nun die schönsten Seitensprünge rund um Bernkastel-Kues!

  • Bernkasteler Bärensteig: Der nach dem städtischen Wappentier benannte Weg startet über den Dächern der Altstadt und führt in einer etwa sechs Kilometer langen Schleife zurück nach Bernkastel-Kues. Unterwegs kannst Du schöne Aussichten auf die Stadt und die Burg Landshut erhaschen. Auf naturbelassenen Pfaden passierst Du das Kallenfels-Bachtal und kannst den Hunsrück von seiner schönsten Seite bestaunen.
  • Graf-Georg-Johannes-Weg: Auf dem etwa 14 Kilometer langen Rundweg lernst Du die Geschichte des Sprosses der Veldenzer Grafen kennen. Auf dem Weg kannst Du auch immer wieder das Schloss Veldenz bewundern. Start und Endpunkt des Rundwegs, der sich am Veldenzer Bach entlang schlängelt, ist der Ort Veldenz.
  • Moseltalschanzen: Fabelhafte Aussichten auf das Moseltal und auf die Hügel des Hunsrücks erwarten Dich auf diesem Seitensprung, der Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach verbindet. Heiße Quellen, eine Bischofsmütze und die geheimnisvollen Wildstein-Schanze und Graacher-Schanze verleihen dem Weg ein mystisches Flair.
  • Kirchspiel’s Tälertour: Der Name ist bei dieser Wanderung um den Hunsrücker Kleinich Programm. Zwischen Berg und Tal geht es stetig auf und ab, durch bewaldete Bachtäler und durch die offene, hügelige Landschaft.
  • Kuestaler Sagenweg: Spuk und Schrecken erwarten Dich auf dem Sagenweg. Noch heute soll hier das „Rudemsmännchen“ sein Unwesen treiben. Zahlreiche Sagen und Geschichten säumen diesen Weg ebenso wie die abwechslungsreiche Landschaft und die herrlichen Aussichten.

Entdecke die Weinregion Mosel in Traben-Trarbach

Traben-Trarbach schmiegt sich malerisch an die Mittelmosel. Große Weinkeller und Jugendstilvillen zeugen noch heute von der Bedeutung des Weinhandels für die Stadt um die Jahrhundertwende. Große Teile Traben-Trarbachs sind mit mehrstöckigen, teilweise über 100 Meter langen Gewölben unterkellert, in denen die Winzer ihren Wein lagerten. Erkunden kannst Du sie bei einer Führung mit Weinprobe. Über Traben-Trarbach erhebt sich die Grevenburg, welche im Kontrast zu den Jugendstilbauten steht, die das Stadtbild prägen.

 

Ein Streifzug durch die Stadt des Weinhandels an der Mosel

Wenn Du im Urlaub Lust auf Sightseeing hast, bietet Dir Traben-Trarbach eine Vielzahl interessanter Sehenswürdigkeiten. Auch hier – ebenso wie in Bernkastel-Kues – schmiegt sich eine verfallene Burg an einen Hügel nahe der Stadt. Und auch hier sind die Kultur und die Landschaft geprägt vom Weinanbau. Die malerischen Hänge des Weinbaugebiets ragen steil von der Mosel aus nach oben und schenken der Doppelstadt zu beiden Seiten des Flusses ein idyllisches Flair.

Besonders zu erwähnen sind diese Sehenswürdigkeiten:

  • Moselpromenade: In Traben-Trarbach erwartet Dich eine der schönsten Uferpromenaden der Mosel. Sie lädt zum Schlendern und Verweilen ein.
  • Brückentor: Das 1899 fertiggestellte Brückentor ist eins der Wahrzeichen der Doppelstadt und wurde vom Berliner Jugendstil-Architekten Bruno Möhring entworfen.
  • Ruine Grevenburg: Die geschichtsträchtige Burgruine wurde 1350 als Regierungssitz der hinteren Grafschaft Sponheim genutzt, wurde dann sechs Mal belagert und 1795 schließlich von den Franzosen gesprengt. Den Weitblick von der „Himmelspforte“ direkt darüber kannst Du besonders genießen. Hier bei Traben-Trarbach liegt auch die schönste und größte Moselschleife.
  • Festung Mont Royal: Auf dem Halbinselberg gegenüber der Grevenberg stand früher die berühmte Festung Mont Royal, die für Ludwig XIV. zur Beherrschung der Rheinländer erbaut wurde. Sie stand nur etwa 20 Jahre, bis sie 1698 wieder eingerissen wurde.
  • Museumszeile: Rund um den historischen Platz am Alten Stadtturm in Trarbach reihen sich verschiedenen Museen aneinander, die gemeinsam mit dem Turm und dem Buddha-Museum den kulturellen Kern der Stadt bilden.
  • Traben-Trarbacher Unterwelt: Die Stadt ist mit einem Netz von großen Weinkellern unterkellert, die um die Jahrhundertwende angelegt wurden, um die hohe Nachfrage der Welt nach Riesling-Weinen zu stillen. Du kannst sie bei einer Besichtigung bestaunen und dabei auch den ein oder anderen edlen Tropfen probieren.

 

H3: Weinkultur an der Mosel in Traben-Trarbach

Traben-Trarbach ist zur Jahrhundertwende nach Bordeaux die Stadt mit dem größten Weinhandelsaufkommen gewesen. Hier wächst die „Königin der weißen Reben“, die Riesling-Traube. Die wärmespeichernden und mineralhaltigen Böden der Schiefersteilhänge bieten eine hervorragende Wachstumsgrundlage für den weltberühmten Moselwein. In den zahlreichen rustikalen Weinschänken, Gaststätten und Weinstuben kannst Du die regionalen Weinspezialitäten verkosten. Einige Restaurants bieten auch mehrgängige Gourmet-Menüs an, bei denen ausgesuchte Moselweine das erlesene Mahl harmonisch begleiten. Wer es eher rustikal mag, findet auch eine deftige Brotzeit mit einem guten Schoppen Riesling.

 

Wandern und Radfahren an der Mosel

Mit seinen Höhen und Tälern ist das Moseltal rund um Traben-Trarbach ideal als Outdoorsportgebiet. Hier findest Du nicht nur abwechslungsreiche Wanderwege, sondern auch rasante Mountainbike-Strecken. Sie führen durch Weinberge, Wälder und entlang des Moselufers – über Stock und Steine und durch Täler und über Hügel.

  • Drei-Täler-Rundwanderung: Beginnend am Moselufer in Trarbach führt Dich der Weg entlang des Schottbachs und des ehemaligen Steinbruchs. Durch das Zweibachtal gelangst Du nach Kautenbach und durch die „Wildsteiner Schweiz“. Weiter geht’s nach Bad Wildstein und zur Moseltherme und schließlich durch Weinberge zurück nach Trarbach.
  • Drei-Berge-Rundwanderung: Viele verschiedene Perspektiven auf die Mosel bekommst Du bei dieser Wanderung mit Start am Brückentor in Trarbach. Über Bernkastel und Bad Wildstein gelangst Du auf einen Abschnitt mit besonders guter Aussicht auf die Mosel und die Landschaft, die sich vor Dir ausbereitet. Nun geht es weiter zur Grevenburg, wo Du den besonderen Ausblick auf die Stadt von der „Himmelspforte“ aus genießen kannst. Von der Burg gelangst Du zügig bergab zurück zur Moselbrücke.
  • Zwei-Schanzen-MTB-Tour: Ambitionierte Mountainbiker aufgepasst: Diese Tour hat es in sich! Viele Single-Trails nach DIMB-Zertifizierung locken Dich an die Mosel, wo Du beim Fahren gleich noch den Ausblick dazu bekommst. Die Stecke ist komplett ausgeschildert und kann auch in zwei Etappen gefahren werden.
  • Weinberg-Steilhang-Radtour: Erklimme Europas steilsten Weinberg mit Steigungen bis 24 Prozent! Der Rundweg ist kurz, hat es aber in sich, denn die 430 Höhenmeter bekommst Du nicht geschenkt. Am Ende wirst Du mit einer grandiosen Aussicht über die Mosel und die Jugendstil-Stadt Traben-Trarbach belohnt.

Du suchst noch das passende Bike-Outfit für Deine Tour durch die Moselregion? Bei Schöffel findest Du flexible Fahrradhosen für Damen und Herren wie die Hybrid-Pants Tree Run L oder die Hybrid Pants Corno M. Die bequemen Hosen lassen Dir volle Bewegungsfreiheit bei Deinen Touren und fühlen sich angenehm auf der Haut an. Passend dazu findest Du auch stylische Bike-Shirts wie das Longsleeve Dirt Track L oder Longsleeve Dirt Track M, die – aus Naturfasern gewebt und mit Halfzip – nicht nur warmhalten, sondern auch schnelltrocknend und atmungsaktiv sind. 

Cochem an der Mosel: eine Stadt voll Weingenuss

Überall entlang der Mosel steht der Wein im Zentrum der Kultur. Kurz vor Koblenz an der Untermosel entdeckst Du ein weiteres Juwel des Weinbaus: die Stadt Cochem. Die Gegend war schon zu Zeiten der Kelten und Römer besiedelt. Im ersten und zweiten Weltkrieg wurde Cochem weitestgehend zerstört. Was blieb, ist die Reichsburg hoch über der Stadt, die in ihren Grundfesten bereits im 11. Jahrhundert errichtet wurde.

Cochem entdecken

Neben der Höhenburg bietet Cochem noch weitere Sehenswürdigkeiten. Verschiedene Stadttore sind gut erhalten und auch die vielen Kirchenbauten sind eine Besichtigung wert. Neben diesen eher „gewöhnlichen“ Sehenswürdigkeiten entlang der Mosel-Stadt findest Du in Cochem auch skurrile Orte. Wir zeigen Dir, welche:

  • Sesselbahn zum Pinnerkreuz: Die Sesselbahn fährt seit 1955 die 155 Höhenmeter zum Aussichtspunkt am Pinnerkreuz empor.
  • Bundesbankbunker Cochem: Hier lagerte die Deutsche Bundesbank ganz im Geheimen zwischen 1964 und 1988 etwa 15 Milliarden Mark als Notstandswährung, die Deutschland im Kalten Krieg vor einer Wirtschaftskrise bewahren sollte.
  • Kaiser-Wilhelm-Tunnel: Wenn Du gerne Eisenbahn fährst, solltest Du diesen Tunnel nicht auslassen. Der 4.205 Meter lange Tunnel wurde 1874 bis 1877 erbaut und war bis 1988 der längste durch ein natürliches Hindernis gebaute Eisenbahntunnel.
  • Martinstor, Enderttor und Balduinstor: Die drei Stadttore sind ganz oder teilweise erhalten. Das größte Tor ist das Martinstor, welches auch als Maut- und Zolltor genutzt wurde.

Bei Deiner Citytour durch Cochem kann es im Herbst etwas kühler werden. Mit einer warmen Fleecejacke macht Dir das nichts aus. Mit der Fleece Jacket Awatea L für Damen oder der Fleece Jacket Awatea M für Herren trägst Du eine flauschige Jacke, die Dich besonders gut wärmt. Der hochschließende Kragen und die beiden Außentaschen machen die Jacke zum idealen Begleiter im Herbst. Du suchst auch was für drunter? Das stylische Longsleeve Drammen L oder Longsleeve Drammen M trocknet schnell, falls Du doch mal ins Schwitzen kommst, und liegt angenehm auf der Haut.

Erwandere die Umgebung der Stadt Cochem

Naturpfade, Themenwege und Erlebniswanderungen erwarten Dich rund um Cochem. Hier kannst Du die Weinkulturlandschaft mitsamt der schroffen Felsen und der hügeligen Landschaft ganz nah erleben – natürlich immer mit Ausblick auf die gewundenen Schlingen der Mosel. Übrigens nennt man auch hier die Wanderrouten, die rund um den Moselsteig verlaufen, „Seitensprung“.

  • Cochemer Ritterrunde: Alte Burgen, Moselhänge voller Weinreben und spannende Felsklippen, dazu herrliche Blicke auf den Fluss und fein duftende Waldabschnitte – das erwartet Dich bei der Ritterrunde ab Cochem.
  • Calmont-Klettersteig: Du willst den steilsten Weinberg Europas erklimmen? Dann musst Du nach Bremm kommen, denn hier befinden sich die Calmont-Weinberge. Bei der Tour geht es erst einmal abwärts, bevor Du an den Klettersteig gelangst, der Dich mit Leitern und Drahtseilen nach oben führt. Zurück geht es dann ganz gemütlich über die Weinberge.
  • Apolloweg: Von Valwig bei Cochem startet der Apolloweg ins Naturschutzgebiet „Brauselay“. Hier bekommst Du faszinierende Einblicke in die einmalige und in über 2.000 Jahren gewachsene Einheit der Landschaft mit ihren Pflanzen, Tieren, Felsen und Weinbergen. Die fabelhafte Aussicht über die Mosel gibt’s inklusive.

 

Hier endet unsere Moseltour: Koblenz

Wo Vater Rhein auf Mutter Mosel trifft, liegt das Deutsche Eck in Koblenz. Das ist wohl der bekannteste Ort der Stadt. Koblenz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands und hat den Namen nicht von ungefähr: Confluentes hieß die Stadt zur Römerzeit, was nichts anderes als „die Zusammenfließenden“ bedeutet. Ebenso wie in Trier, wo unsere Reise an der Mosel begann, finden sich in Koblenz verschiedene UNESCO-Welterbestätten, die Du unbedingt erkunden solltest.

Sightseeing in einer der Städte an der Mosel: Koblenz

Die Geschichte der Stadt ist wechselhaft und von Kriegen geprägt. Die Römer siedelten hier und bauten Befestigungsanlagen. Auch im angehenden Mittelalter bewahrte sich die Stadt ihre Bedeutung als Schnittstelle zwischen Mosel und Rhein. Obwohl Koblenz im zweiten Weltkrieg fast gänzlich zerstört wurde, erstrahlt es heute in altehrwürdigem Glanz.

Besonders zu besichtigen sind:

  • Kastell Niederberg: Das UNESCO-Welterbe war ein römisches Kastell zur Kontrolle insbesondere der nördlichen Römerstraße in unmittelbarer Nähe des Limes.
  • Obergermanisch-Raetischer Limes: Unweit der Stadt kannst Du den Limes besuchen. Das Stück, welches auch an Koblenz vorbei geht, ist Teil eines 550 Kilometer langen Abschnitts der ehemaligen Außengrenze des Römischen Reichs. Er ist ebenfalls UNESCO-Welterbe.
  • Deutsches Eck: Das Deutsche Eck markiert die Mündung der Mosel in den Rhein. Hier befindet sich auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal zum Gedenken an den Kaiser, der Deutschland nach drei Kriegen vereinigte.
  • Festung Ehrenbreitstein: 118 Meter über dem Rhein kannst Du von der Festung aus den Blick auf Mosel und Rhein genießen. Ehrenbreitstein ist die zweitgrößte erhaltene Festung Europas und wurde in ihren Ursprüngen bereits im Jahr 1.000 errichtet.
  • Seilbahn: Mit der Seilbahn schwebst Du nicht nur hoch zur Festung Ehrenbreitstein, sondern auch über das UNESCO-Weltnaturerbe „Oberes Mittelrheintal“. Mit 7.600 beförderbaren Personen in der Stunde hat die Seilbahn deutschlandweit die größte Kapazität.
  • Schloss Stolzenfels: Rheinromantik pur erwartet Dich nur einen Katzensprung von Koblenz entfernt. Das im 19. Jahrhundert aus den Ruinen einer Burg aus dem 13. Jahrhundert errichtete Schloss ist mit seinen Gärten und dem Park ein echtes Juwel.
  • Koblenzer Altstadt: Auch hier geht es romantisch zu: Enge Gassen, malerische Höfe und gemütliche Plätze erwarten Dich in Koblenz. Am besten startest Du Deine idyllische Altstadttour am Münzplatz, wo die Römer einst die Stadt gegründet haben.
  • Basilika St. Kastor: Bereits 836 geweiht, zeigt sich die Basilika noch heute in strahlendem Glanz. Hier fanden sich Kaiser und Könige für Verhandlungen und Treffen ein.

Entdecke die Moselregion zu Fuß

Du willst noch ein bisschen entlang der Mosel wandern? Zum Glück gibt’s den Moselsteig! Bisher hast Du nur seine Seitensprünge kennengelernt. Nun zeigen wir Dir noch in Kürze den großen Wanderweg an der Mosel, der sich in 24 Etappen teilt und 365 Kilometer lang ist.

Fakten zum Moselsteig:

  • Startpunkt ist der deutsch-französische Grenzort Perl an der Obermosel. Der Moselsteig endet an der Moselmündung in Koblenz.
  • Hier kannst Du auf Wanderwegen die vielfältige Mosel- und Weinkulturlandschaft hautnah erleben. Dabei wechselst Du 13-mal die Moselseite.
  • Du findest auf dem Moselsteig ein breites Potpourri an kulturellen und landschaftlichen Highlights – bunt gemischt mit tollen Sehenswürdigkeiten entlang der Mosel. Auch die tief verwurzelte Geschichte der Moselregion kommt nicht zu kurz.
  • Abwechslungsreiche Wegstrecken mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus führen Dich zu grandiosen Aussichtspunkten und durch die vielen Abschnitte der Mosel, die sich wie eine Schlange durch die Landschaft schlängelt.

Ich bin raus. in der Weinregion Mosel – mit Schöffel

Du hast Lust bekommen, die malerische Moselregion einmal aus der Nähe zu betrachten? Bei einem Besuch an der Obermosel, Mittelmosel oder Untermosel kannst Du die idyllische Atmosphäre der Weinregion mit allen Sinnen erleben. Dabei hast Du nicht nur die Auswahl zwischen zahlreichen Wanderwegen und Radtouren, sondern kannst auch besondere Sehenswürdigkeiten und Weinsorten entdecken.

Komm doch mal vorbei und besuche die alten Römer-Städte an der Mosel – mit Schöffel, Deinem Partner für Outdoor-Erlebnisse und Citytouren!

 

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