Schöffel Blog / 18.11.2021

Schneeschuhe: Für die einen praktisches und unerlässliches Hilfsmittel für den Alltag in eisigen Höhen, für die anderen Teil eines Hobbys aus dem Wintersport. Die Geschichte der Schneeschuhe reicht Jahrtausende in die Vergangenheit. Zur Trendsportart haben sich Schneeschuhwanderungen aber erst in den 1990er Jahren entwickelt. Seit 2006 finden jährlich Weltmeisterschaften im Schneeschuhlaufen statt, organisiert von der World Snowshoe Federation.

Das Tolle: Schneeschuhgehen kannst Du überall, wo Schnee liegt. Auch in den Alpen und anderen europäischen Winterregionen ist Schneeschuhwandern eine beliebte Alternative zum Ski- und Snowboardfahren oder zum Tourenskilauf.  Du kannst Dich entweder eigenständig mit anderen Personen auf den Weg machen oder geführte Schneeschuhtouren durch winterliches Gelände buchen. Durch die aktuelle Situation gibt es aber natürlich Einschränkungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Du beachten musst. Das kann Deinen Bewegungsradius, die Art der Aktivität sowie auch die Gruppengröße betreffen. Informiere Dich also vor Deiner geplanten Schneeschuhwanderung nochmal über die Regularien vor Ort, damit deinem Wintertag nichts mehr im Weg steht.

Aber wie funktioniert das Schneeschuhlaufen und worauf musst Du bei einer Schneeschuhwanderung achten? Wir beantworten Dir die wichtigsten Fragen rund ums Schneeschuhwandern und geben Dir Tipps für eine erfolgreiche Tour.

 

Schneeschuhwandern und Kleidung: bestens ausgerüstet mit SCHÖFFEL

Fangen wir an mit der Bekleidung. Wie solltest Du Dich kleiden, wenn Du Dich auf ins weite Weiß machen möchtest? Auch hier ist der altbewährte Zwiebellook die beste Wahl. So ist Dein Körper durch mehrere Schichten vor der eisigen Kälte geschützt. Wenn die Sonne dann aber doch mal wärmer wird, hast Du die Möglichkeit, Dein Outfit stufenweise an die gewünschte Isolierung und Wärme anzupassen.

Dabei ist atmungsaktive Funktionskleidung die beste Wahl. Unterwäsche aus Merinowolle wie das Merino Sport Shirt 1/1 Arm W oder das Merino Sport Shirt ½ Arm M fungieren als Base-Layer Deines Zwiebellooks. Darüber kommt mit Skirollis wie dem Longsleeve Seekofel L oder dem Longsleeve Seekofel M  oder Fleecejacken wie dem Fleece Hoody Piz Begun M und Fleece Hoody Arzberg L der Midlayer – die mittlere Schicht, die dafür sorgt, dass Feuchtigkeit schnell vom Körper weg transportiert wird und Du gleichzeitig nicht auskühlst. Auch praktische und wärmende Westen, wie die Hybrid Vest Leitenberg L für Damen und Hybrid Vest Leitenberg M für Herren bieten sich hier an. Zuletzt kommt der Outer-Layer: wasserabweisende Outdoor-Jacken, wie die Down Jacket Lodner M und Outdoor-Hosen, wie der Pants Taibun M für Herren und Pants Taibun L für Damen, die Dich vor Kälte schützen. Accessoires wie Mützen schützen Deine Ohren vor eisigen Windböen.

Die besten Tipps für Deine Schneeschuhwander-Ausrüstung

Wie funktionieren Schneeschuhe denn eigentlich? Die Fortbewegungs-Hilfsmittel verteilen Dein Gewicht durch ihre breitflächige Sohle gleichmäßiger auf dem Schnee, dadurch sinkst Du weniger stark ein und kommst einfacher voran. Die Schneeschuhe bestehen meist aus Kunststoff oder Aluminium. An der unteren Seite des Bodens befinden sich Zacken, an der Unterseite der Bindung ist auf Höhe des Fußballens eine Steighilfe angebracht.

Die passenden Schneeschuhe finden

Du möchtest mit dem Schneeschuhwandern ein neues Hobby beginnen? Dann empfiehlt es sich, für die ersten Touren, Schneeschuhe auszuleihen. So kannst Du herausfinden, ob Dir die winterliche Sportart wirklich Spaß macht. Wenn Du Dich dann dazu entschließt, Deine eigenen Schneeschuhe zu kaufen, ist eine wichtige Frage natürlich die nach der richtigen Größe. Schneeschuhe gibt es in den Größen 22 bis 30. Dabei ist nicht, wie vielleicht erst vermutet, Deine Schuhgröße ausschlaggebend, sondern Dein Gewicht. Schließlich sollen Dich die Schuhe vor dem Einsinken in den Schnee bewahren. Als Faustregel kannst Du Dir hier merken:

  • Größe 22: bis 70 Kilogramm
  • Größe 25: 70 bis 100 Kilogramm
  • Größe 30: über 100 Kilogramm

Wanderschuhe, Stöcke, Rucksack: Was Du für Deine Schneeschuhwanderung noch benötigst

Was trägt man eigentlich in den Schneeschuhen? Hier kommen herkömmliche Winterwanderschuhe zum Einsatz. Sie sollten knöchelhoch, wasserdicht, gut eingelaufen und mit einer festen Sohle sein, damit Du angenehm und trocken durch den Schnee kommst. Gamaschen sorgen außerdem dafür, dass keine Nässe in Deine Schuhe gerät.

Wanderstöcke oder Skistöcke erleichtern Dir außerdem jede Tour. Am besten eignen sich hier Teleskopstöcke, die Du flexibel an die Schneetiefe anpassen kannst. Großflächige Winterteller machen sogar Sommerstöcke bereit für den Schnee. Du kannst Deine Wanderstöcke also einfach nachrüsten und musst keine neuen kaufen. Wandern – egal ob im Winter oder Sommer – mit denselben Stöcken!

Zu guter Letzt darf – wie bei jeder Wanderung – ein Wanderrucksack natürlich nicht fehlen. Wichtig ist, dass er wasserfest ist oder durch eine Folie wasserfest gemacht werden kann. Und was sollte in Deinem Rucksack nicht fehlen? Hier eine kleine Übersicht:

  • Getränk: aufgrund der Außentemperaturen idealerweise in einer isolierten Flasche
  • Verpflegung: Unter anderem eignen sich Energieriegel hervorragend für die schnelle Energiezufuhr.
  • Müllbehälter: So belastest Du die Umwelt nicht zusätzlich.
  • LVS-Ausrüstung: Mehr dazu erfährst Du im Folgenden.

Sicherheit beim Schneeschuhwandern

Wenn Du Dich in die Berge aufmachst, steht neben der passenden Schneewander-Ausrüstung natürlich Deine Sicherheit an erster Stelle. Das solltest Du beachten, damit Deine Schneeschuhwanderung sicher verläuft.

 

Team statt Einzelsport

Deshalb gilt: Mache keine Schneeschuhwanderung allein. Egal, ob Du beim Schneeschuhwandern Anfänger oder Profi mit langjähriger Erfahrung bist, Du solltest immer mit mindestens einer anderen Person unterwegs sein. So ist im Falle eines Unglücks oder wenn Dir die Kraft ausgeht noch jemand da. Außerdem könnt Ihr Euch beim Spuren im Tiefschnee abwechseln, wodurch die Tour weniger anstrengend wird. Und sind wir doch mal ehrlich: Zusammen macht es einfach mehr Spaß, selbst wenn Ihr einfach schweigend die Landschaft genießt.

Lawinensicherheit

Als Schneeschuhwanderer musst Du immer über die aktuelle Lawinensituation Bescheid wissen und dementsprechend handeln. Sollte Euch wider Erwarten dennoch mal eine Lawine überraschen, ist es wichtig, dass Ihr wisst, was zu tun ist. Um das zu lernen, kannst Du im Voraus einen LVS-Kurs machen. Darin lernst Du alles, was Du über Gefahren, Handlungen und die LVS-Ausrüstung wissen musst. Und das führt uns auch direkt zum letzten Punkt, dem Thema Lawinensicherheit: die LVS-Ausrüstung, die Pflichtbestandteil Deiner Wanderausrüstung sein muss. Dazu gehört:

  • Handy
  • Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke
  • Biwacksack
  • LVS-Gerät 

 

Schneeschuhwandern: Technik-Tipps für Deinen Ausflug

Du hast die richtige Ausrüstung parat, der Rucksack ist gepackt und Du hast einen LVS-Kurs gemacht. Es kann also losgehen. Nur wie? Wie funktioniert das Schneeschuhlaufen? Die beste Nachricht: Das ist gar nicht so schwer. Im Endeffekt setzt Du einen Fuß vor den anderen – ganz wie beim normalen Laufen. Der schaufelartige Schneeschuh macht dabei den Weg frei und erleichtert Dir somit jeden Schritt erheblich. Hier dennoch ein paar Tipps für Deine ersten Schritte auf Schneeschuhen:

  • Versuche niemals, rückwärts zu laufen. Dabei bleibt der Schuh hängen und Du landest ganz schnell im Schnee.
  • Wenn Du Dich umdrehen möchtest, drehst Du einen Schuh am Boden in die gewünschte Richtung, den anderen ziehst Du dann nur noch hinterher.
  • Bergab gehst Du leicht in die Knie und lehnst Dich etwas nach vorne. Hier kommt auch gerne das sogenannte Frequenzlaufen zum Einsatz.
  • Bergauf eignen sich am besten der V-Schritt oder Entenschritt, bei dem Du Deine Füße mit den Zehen nach außen aufsetzt. Beim Treppenschritt steigst Du den Berg seitwärts hinauf.

Schneeschuhwandern in Deiner Umgebung – Ich bin raus. mit SCHÖFFEL!

Hast Du Lust bekommen, Deine erste Schneeschuhtour zu starten? Jetzt weißt Du, was zu tun ist, was Du benötigst und worauf Du achten musst. Mach Dich jetzt noch schlau über die Vorschriften in Deiner Region und schon kann es losgehen. Ob querfeldein oder hoch auf einen Berg – wir wünschen Dir viel Spaß auf Deiner Wanderung! Und wenn es mal nicht raus ins kalte Weiß gehen kann, kannst Du Dich mit Skigymnastik für Zuhause fit halten und Deine Muskulatur für die kommenden Touren stärken. Oder Du planst Deine nächsten Besuche in die schönsten Skigebiete in Deiner Nähe wie Zermatt, Axamer Lizum oder Oberstdorf.

Lass Dich inspirieren.

#ichbinraus

Du suchst nach Inspiration für neue Abenteuer? Oder Du möchtest Dir eine Liste mit spannenden Regionen und Zielen für Deine nächsten Ich bin raus-Erlebnisse machen - dann wirf einen Blick in unseren Blog, wir unterstützen Dich dabei.

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