Mit dem Fahrrad bist Du nicht nur schnell und unabhängig unterwegs. Du spürst auch den Wind im Gesicht, den Boden unter den Rädern, bekommst einen freien Kopf und schonst das Klima – alles gleichzeitig. Dazu ist Radfahren überaus gesund. Es hilft, Stress zu reduzieren, fördert die allgemeine Fitness und die Glückshormonausschüttung. Fahrrad fahren ist für Dich ein Lebensgefühl? Dann bist Du inzwischen bereit, die gewohnten Pfade zu verlassen und Dich auf ein richtiges Ich bin raus-Abenteuer einzulassen. Eine Fahrradtour ist dafür wie geschaffen. Ob eine Radreise zu zweit oder ein Singletrail, über Wiesen, Berge oder durch Wälder – es gibt dabei viele Möglichkeiten, Freiheit und die Natur zu erleben. Mit unseren Tipps lässt sich Deine nächste Fahrradtour richtig planen.
Mountainbike oder Rennrad – welches Fahrrad passt zu Dir?
Rennrad, Mountainbike, City- oder Gravelbike … Die Auswahl ist groß, die Entscheidung zunächst schwer. Welches Fahrrad das richtige für Dich ist, hängt immer von Deinen Zielen ab. Möchtest Du zur Arbeit radeln, Dich auf ein Wettrennen vorbereiten, schöne Gegenden erkunden oder ein Abenteuer in der wilden Natur erleben?
Verschiedene Fahrradtypen sind für verschiedene Untergründe geeignet. Außerdem ermöglichen sie unterschiedliche Geschwindigkeiten, bieten mehr oder weniger Komfort und trainieren jeweils andere Skills. Ein Citybike besitzt Du wahrscheinlich bereits. Damit kommst Du in der Stadt wunderbar von A nach B. Doch welches Fahrrad ist für eine Radtour geeignet?
Die Unterschiede zwischen Mountainbike und Rennrad
Rennrad – ein aerodynamisches Leichtgewicht für hohes Tempo
Ein Rennrad ist vor allem ein Sportgerät. Es ist dafür konzipiert, auf Asphaltstraßen maximale Geschwindigkeiten zu erreichen. Dabei wird auf Komfort weitestgehend verzichtet. Das Gewicht ist gering, die Reifen sind schmal, die Sitzposition stark nach vorne gebeugt. Alles ist der Aerodynamik untergeordnet. Daher fehlen häufig sogar die Reflektoren oder die Klingel sowie alles, was man als unnötigen Ballast sehen könnte – zum Beispiel die Gepäckträger.
So ist ein Rennrad im Durchschnitt 15 % schneller als ein Mountainbike – bei der gleichen Leistungsausgabe. Doch Rennräder sind nicht nur im Profisport heiß begehrt. Das Rauschen über Asphalt bereitet Dir Freude? Du möchtest Dich hauptsächlich auf Landstraßen bewegen? Dann könnte ein Rennrad die richtige Wahl für Dich sein. Falls Du aber vorhast, Dich abseits von befestigten Straßen aufzuhalten, solltest Du lieber über ein MTB nachdenken.
Mountainbike – der Experte für Stabilität auf unwegsamem Gelände
Mountainbikes sind ebenfalls für Sportler:innen gedacht. Allerdings für Offroad-Routen, fernab von Pflaster und Asphalt. Sie haben eine stabile Bauweise und sind mit einem breiten Rahmen sowie dicken Reifen ausgestattet. Oft ist auch eine Federung dabei, um Unebenheiten des Weges auszugleichen. Bei den Bremsen werden keine Kompromisse eingegangen.
Deshalb meistert ein Mountainbike mühelos anspruchsvolle Trails, Gebirgspfade, matschige Untergründe sowie Wald- und Schotterwege. Weit weg von Verkehr und Staus kannst Du Dich voll auf die Natur einlassen.

Tipps und Tricks für Deine Radreise: So bereitest Du Dich auf Deine nächste Fahrradtour vor
Dein Fahrrad steht in der Garage oder Gartenhütte und Du kannst es kaum erwarten, es auch einzusetzen. Doch wie planst Du Deine bevorstehende Fahrradtour am besten? Zunächst solltest Du ein paar allgemeine Entscheidungen treffen:
- Machst Du Dich alleine auf den Weg, mit Partner:in oder mit einer Gruppe von Freund:innen?
- Radreise oder Trail?
- Wie lange soll die Tour dauern?
- Wohin zieht es Dich?
- In was für einem Gelände möchtest Du Dich bewegen?
- Zu welcher Jahreszeit?
- Möchtest Du unter freiem Himmel zelten oder lieber in Hotels übernachten?
Von allen diesen Punkten hängen Deine Vorbereitung und konkrete Planung ab. Nur wenn Du für Dich alle obigen Fragen beantwortet hast, kannst Du wirklich einschätzen, was Du alles mitnehmen und beachten solltest. Je genauer Du Deine Fahrradtour planst, desto eher wird sie zum Erfolg bzw. einem angenehmen Naturerlebnis.
Richtig geplant ist halb geschafft: Das solltest Du vor Deiner Radreise beachten
Plane mehrere Wochen für die Vorbereitung Deiner Fahrradtour ein. Folgendes solltest Du möglichst früh in Angriff nehmen:
- Der Rücken ist für viele Biker eine Schwachstelle. Deshalb solltest Du ihn im Voraus mit gezielten Kräftigungsübungen stärken. So beugst Du Rückenschmerzen auf der Tour vor.
- Ob Hand-, Radschuhe oder Sitzpolster – hier braucht jede:r etwas anderes. Ausprobieren heißt das Zauberwort. Finde am besten rechtzeitig heraus, welches Equipment für Dich passt. Damit ersparst Du Dir eine Menge Blasen, Verspannungen oder Schmerzen während der Fahrt.
- Plane Deine Strecke möglichst genau. Falls Du Dich für eine vorgegebene Route entscheidest: Versuche, die größten Herausforderungen im Voraus zu bestimmen.
Einen Tag vor der großen Reise solltest Du entspannen – kein anspruchsvolles Training mehr. Nutze den Tag stattdessen, um letzte Vorbereitungen zu treffen:
- Überprüfe Dein Bike am Tag davor. Zum technischen Check-up gehören: Bremsen, Reifendruck, Beleuchtung, Kette, Schaltung, Schrauben und Ventile. Funktioniert alles, sitzt alles fest?
- Außerdem solltest Du das Equipment nochmal durchgehen. Passt alles? Hast Du nichts vergessen?
- Am Vortag Deiner Fahrradtour ist auch ein gutes, kohlenhydratreiches Essen wichtig. Damit tankst Du genug Kraft für Dein Abenteuer auf zwei Rädern. Achte aber darauf, nicht zu viel zu essen, um Deine Verdauung nicht zu überlasten.
Gut unterwegs: Verpflegung während der Fahrradtour
Auf langen Wegen brauchst Du ausreichend Energie – und einen konstanten Nachschub. Energieriegel in gleichmäßigen Zeitabständen eignen sich hervorragend dafür. Plane alle zwei Stunden einen Snack und alle vier Stunden eine Mahlzeit ein.
Genug Flüssigkeit ist außerdem das A und O: ungefähr eine Trinkflasche pro Stunde (bei Hitze sogar mehr). Wasser allein reicht selten aus. Besser sind isotonische Sportgetränke – so vermeidest Du Dehydrierung und bleibst leistungsfähig. Eine Fruchtschorle ist auch eine gute Alternative für Zwischendurch.

Das solltest Du auf Deine Fahrradtour mitnehmen: Packliste zum Herunterladen
Je nachdem, wie lang Deine Fahrradtour sein soll, brauchst Du unter Umständen mehr oder weniger mitnehmen. Wir haben trotzdem eine Packliste für Dich zum Herunterladen und Abhaken erstellt. Diese soll Dir als Reminder dienen, damit Du nichts Wichtiges vergisst. Gehe sie gewissenhaft durch und packe alles ein, was Du unterwegs gebrauchen könntest.
Sicherheit auf dem Rad: So bist Du sicher unterwegs
Ob Fahrradhelm oder Klingel – wer mit einem Fahrrad unterwegs ist, muss auch einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Du möchtest natürlich auch selbst unfallfrei bleiben. Das Wichtigste dabei: Sorge dafür, dass Du jederzeit gesehen wirst. Und falls Du zum Beispiel von Deinem Fahrrad runterfällst, kann Dir ein Helm sogar das Leben retten.
Helm, Klingel, Beleuchtung & Co. – gesehen werden und allgemeiner Schutz
Die notwendige Ausstattung für ein Fahrrad wird von der Straßenverkehrszulassungsordnung vorgeschrieben. So werden zum Beispiel bei fehlender Klingel am Lenker gleich 15 € Bußgeld fällig. Um verkehrssicher und unfallfrei zu bleiben, sollte Dein Fahrrad wie folgt ausgestattet sein:
- Zwei Bremsen (voneinander unabhängig)
- Eine Klingel (helltönend)
- Zwei rutschfeste Pedalen (festverschraubt)
- Die Pedalen müssen über je zwei nach vorn und hinten wirkende gelbe Rückstrahler verfügen
- Weißer Frontscheinwerfer und Frontreflektor
- Ein rotes Rücklicht und ein roter Rückstrahler. Besonders sinnvoll sind Rücklichter, die weiterleuchten, wenn das Fahrrad steht. Denn so bleibt die Sichtbarkeit auch in einer Wartesituation gewährleistet.
- Optional kommen auch Reflektorstreifen am Rad, Speichenclips oder zwei gelbe Speichenreflektoren pro Rad dazu.
- Während der Fahrt muss die Beleuchtung fest am Fahrrad angebracht sein. Scheinwerfer, Leuchten sowie deren Energiequelle dürfen zwar abnehmbar sein, müssen jedoch bei schlechten Sichtverhältnissen wie Dämmerung, Dunkelheit oder Nebel angebracht werden.
Darüber hinaus solltest Du stets einen Fahrradhelm tragen. Dabei muss der Helm so sitzen, dass Du ihn bei geschlossenen Kinnriemen nicht nach hinten abstreifen kannst. Ein helles und auffälliges Design, große Reflektoren und LED-Rücklicht auf Deinem Helm sorgen außerdem dafür, dass Du jederzeit gut zu sehen bist.
Ob Anfänger oder Profi – mit den Tipps von Schöffel gelingt jede Fahrradtour
Eine Fahrradtour will geplant werden. Unsere Tipps erleichtern Dir nicht nur die Vorbereitung. Sie sorgen außerdem dafür, dass Du unterwegs gut versorgt bist und sicher ans Ziel kommst. So steht Deinem Fahrrad-Abenteuer nichts mehr im Weg. Schöffel wünscht viele unvergessliche Ich bin raus-Momente dabei!
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