Im Winter Fahrrad fahren: 7 Tipps f√ľrs Biken bei Schnee und Eis

Schöffel Blog / 03.02.2022

Nicht erst wegen der Pandemie steigen viele Menschen für kurze und etwas längere Strecken auf das Fahrrad um. Egal, ob auf dem Arbeitsweg oder zum Wochenendausflug – besonders während der warmen Monate ist das Fahrrad für viele das liebste Fortbewegungsmittel. Doch mit dem ersten Herbstfrost ist für die meisten die Fahrradsaison schon wieder beendet. Dann wird das Rad oft im Keller oder der Garage geparkt, wo bis zum nächsten Frühling eine Staubschicht ansetzt. Dabei reichen ein paar einfache Kniffe, um Dich und Dein Fahrrad winterfit zu machen. 

Egal, ob Du Mountainbiker, Gravel-Fahrer oder Travel-Radler bist: Mit unseren sieben Tipps zum Thema Ausrüstung und Fahrsicherheit kannst Du Dich fit machen für Deine Radtouren im Winter. Und das Beste: Bei Schöffel gibt es nun für jeden Fahrrad-Fan und jedes Wetter das passende Outfit.

Warum Du auch im Winter Fahrrad fahren solltest 

Es gibt bestimmt viele Gründe, das Fahrrad bei Schnee und Kälte stehen zu lassen. Allerdings gibt es auch gute Gründe, warum Du auch im Winter Zeit auf Deinem Drahtesel verbringen solltest:

  • Du stärkst Dein Immunsystem bei der Bewegung in der Kälte.
  • Du kannst bei Sonnenschein viel wichtiges Vitamin D tanken.
  • Du hast die Radwege fast für Dich allein, denn im Winter sind nur die hartgesottenen Radler unterwegs.
  • Du musst Dich nicht mit Ausdauertrainingseinheiten auf dem Hometrainer herumschlagen, um fit zu bleiben.

Kälte, Schnee und Dunkelheit halten andere vielleicht im Winter vom Fahrrad fahren ab, aber nicht Dich!

#1 Die Beleuchtung am Winter-Bike

Simpel, aber wichtig: Deine Fahrradbeleuchtung! Auch wenn sie das ganze Jahr über Pflicht ist, ist es gerade im Winter wichtig, dass Du Dein Rad mit einer guten Fahrradbeleuchtung ausstattest. Auf dem Weg zur Arbeit oder von dort nach Hause ist es ohnehin meistens noch nicht oder nicht mehr hell. Aber auch bei Fahrten am Wochenende kannst Du schnell von der Dunkelheit überrascht werden. 

Bist Du dann außerhalb von Ortschaften unterwegs, ist es wichtig, ein funktionsfähiges Licht dabei zu haben. Am besten setzt Du bei winterlichen Fahrten in der Dunkelheit auf ein Vorderlicht mit hohem Lux-Wert, das auch Deine Umgebung ausleuchtet. So hast Du alles im Blick und kannst zum Beispiel auch Fußgänger besser erkennen. Eine Dynamobeleuchtung ist zwar gut, leuchtet aber in der Regel längst nicht so hell. Auch eine Stirnlampe ist ein guter Begleiter für nächtliche Winterradtouren, da sie Deinen Kopfbewegungen folgt. Je heller Du leuchtest, desto besser wirst Du gesehen. Auch das erhöht Deine Fahrsicherheit. 

#2 Fahrrad-Winterreifen für mehr Grip

Nicht nur für Autos gibt es Winterreifen. Auch Dein Fahrrad kannst Du mit speziellen Winterreifen fit machen für Fahrten im Schnee. Diese sind mit mehr oder weniger Spikes ausgestattet und sollten so breit wie möglich sein. Anders als bei Autoreifen sind Spikes hier erlaubt, da sie die Straße nicht beschädigen. Auf vereisten Wegen oder auf festgefahrenem Schnee bieten die Metallstifte mehr Grip und somit mehr Sicherheit als normale Reifen. Der Effekt wird stärker, wenn der Reifendruck nicht so hoch ist und wenn mehr Spikes im Reifen verbaut sind. 

Als Alternative gibt es auch Reifen mit einer speziellen Gummimischung und einem Lammellenprofil, die für einen besseren Griff sorgen. Zwar sind Winterreifen fürs Fahrrad mit Spikes hier effektiver, jedoch ist das Fahren auf Asphalt damit schwerer und geräuschvoll. Es kommt auf Deine Bedürfnisse und Fahrgewohnheiten an, welche Reifen für Dein Rad am besten passen.

#3 Die richtige Fahrradkleidung

Das Wichtigste vorweg: Trage immer einen Helm! Nicht nur beim Radfahren im Winter kann schnell etwas passieren. Du solltest den Fahrradhelm das ganze Jahr über auf Deinen Touren tragen. Bei kalten Temperaturen sind Sturmhauben oder Schlauchtücher unter dem Helm optimal, um Dich warm zu halten, ohne dass es drückt oder kneift. Außerdem sind dicke und am besten wasserfeste Handschuhe Pflicht, um zu verhindern, dass Deine Hände so auskühlen, dass Du nicht mehr bremsen oder schalten kannst. 

Der Zwiebellook

Beim Radfahren im Winter setzt Du am besten auf den bewährten Zwiebellook. Aber pack Dich nicht zu warm ein, damit Du nicht gleich ins Schwitzen kommst. Als Baselayer empfiehlt sich Funktionsunterwäsche, die Feuchtigkeit gut abtransportiert und sich lange trocken anfühlt. Lange Unterwäsche aus Merinowolle ist hier besonders beliebt, da sie nicht nur ein optimales Feuchtigkeitsmanagement bietet, sondern auch schön warmhält. Das Merino Sport Shirt 1/1 Arm W für Damen hält Dich warm und ist geruchshemmend. Mit der Merino Sport Pants long M für Herren sind Deine Beine wohlig warm eingepackt und trotzen so dem eisigen Fahrtwind. Für den komfortablen Sitz im Sattel solltest Du auf die innovativen Skin-Pants von Schöffel setzen. Je nachdem, wie lange Du fährst, findest Du das passende Modell: Skin Pants 4h M oder Skin Pants 2h M für Herren und dieselben für Damen.

Als Midlayer sind funktionale Longsleeves eine gute Wahl, da sie die Feuchtigkeit von innen weiterleiten und Wärme am Körper halten. Das Longsleeve Altitude M aus Naturfasern ist hier genau richtig. Für mehr Flexibilität bei der Temperaturregulation sorgt das Longsleeve Piambello L mit praktischem Reißverschluss.

Für die äußerste Schicht, den Outer-Layer, solltest Du Dich gerade im Winter für eine wasserfeste oder wasserdichte Jacke entscheiden, denn Schnee oder Schneeregen machen Dich nicht nur nass, sie lassen Dich auch schnell auskühlen. Atmungsaktive Materialien, die winddicht sind, machen Deine Winter-Fahrrad-Jacke noch komfortabler. Die wasserabweisende Ins. Hybrid Jkt Rugged L wärmt Dich bestens bei Deiner Bike-Tour im Winter und sorgt für ausreichend Bewegungsfreiheit, selbst wenn Du mehrere Schichten trägst. Mit den Bike-Hybrid Pants Corno M bist Du bestens gewappnet für kalte Touren, denn die aktivitätsspezifische Schnittführung mit 4D BODY MAPPING unterstützt Deine Bewegungen – und das bei winddichtem und atmungsaktivem Material.


Achte auch auf Deine Füße

Damit auch Deine Beine und Füße geschützt sind, solltest Du außerdem auf spezielle Fahrradsocken für den Winter, wasserfeste Schuhe und eine Winter-Fahrradhose setzen. Die wasserfesten Schuhe sorgen dafür, dass die Nässe vom Schnee nicht zu Deinen Füßen vordringen kann. Hier sind auch dicke Sohlen von Vorteil, da sie Kälte von Deinen Füßen fernhalten. Alternativ kannst Du wasserfeste Überschuhe tragen. So bleiben Deine normalen Schuhe nicht nur trocken, sondern auch sauber.

#4 Schütze Dein Winter-Fahrrad vor Salz und Nässe

Salzreste und Schnee sind nicht gut für die Metallteile an Deinem Rad. Mit speziellem Winteröl oder Multifunktionsspraykannst Du Dir hier einfach Abhilfe verschaffen. Dazu solltest Du Dein Bike nach jeder Fahrt mit Wasser von Schneematsch und Schmutz befreien. Sprühe dann das Winteröl auf Kette, Ritzel und Kettenblätter sowie die Tretlager und schon hast Du einen effektiven Schutz vor Rost und Korrosion beim nächsten Ausflug. Sogar die Elektrik-Teile an Deinem Rad kannst Du damit behandeln. Damit Schnee und Salz die Speichenlöcher nicht angreifen, kannst Du hier ein wenig Flüssigwachsaufträufeln und die Öffnung so versiegeln. Außerdem ist es gar nicht schlecht, wenn Du Deine Kette regelmäßig mit einem öligen Lappen sauber wischst. Das entfernt Salzreste und sorgt dafür, dass Schmutz und Schnee die Schaltung nicht behindern. Viele Rad-Fans besitzen ein zweites, meist älteres Rad als Winterfahrrad, bei dem man sich über etwaige Korrosionserscheinungen und Rost nicht mehr so sehr ärgern muss.

#5 Bremse richtig und mit voll funktionierenden Bremsen

Am besten bremst Du mit viel Gefühl, ohne zu lenken und mehr auf dem Hinterrad, denn wenn dieses blockiert, kannst Du das besser ausgleichen als beim Vorderrad. So vermeidest Du Stürze.

Da sich an der Felge Deines Winter-Fahrrads Schnee und Schmutz sammeln kann, kann es passieren, dass sie blockieren. Daher sind Scheibenbremsen, die kaum mit dem Schnee in Kontakt kommen, die bessere Wahl.

#6 Die richtige Radkonfiguration für mehr Gleichgewicht

Um besser mit dem Fahrrad durch den Winter zu kommen, gibt es ein paar einfache Tricks. Dabei geht es vor allem um die Ausrichtung Deines Schwerpunkts beim Fahren. Für mehr Stabilität macht es Sinn, wenn Du mehr Gewicht auf dem Vorderreifen hast, damit er nicht ins Rutschen kommt. Um die Gewichtsverteilung zu optimieren, kannst Du auch Deinen Sattel ein paar Zentimeter nach unten stellen. So kommst Du mit Deinen Füßen auch besser auf den Boden, um Schlinger abzufangen. Achte aber darauf, dass Du den Sattel nicht zu niedrig stellst, um keine Knieschmerzen zu bekommen.

#7 Kleine Hacks für mehr Komfort beim Radfahren im Winter

Wenn Du eine längere Radtour im Winter planst, solltest Du Dich gut vorbereiten. Zusätzlich zu den bereits genannten Tipps gibt es noch ein paar kleine Hacks, mit denen Du Dir die Fahrt angenehmer gestalten kannst:

  • mobile Heizkissen: Kleine Thermopads mit einer Mischung aus Salz, Eisenpulver und Aktivkohle reagieren beim Auspacken mit Sauerstoff und geben dann für fünf bis zwölf Stunden Wärme ab. Die mobilen Heizkissen gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen unter anderem für Hände und Füße.
  • Kältecreme: Winterlicher Wind lässt Deine Haut im Gesicht stark abkühlen, was schmerzhaft sein kann. Abhilfe verschaffst Du Dir mit einer wasserarmen und stark fetthaltigen Schutzcreme, die empfindliche Stellen isoliert und vor dem Austrocknen schützt. 
  • Nierenschutz: Ein Nierenschutz, wie ihn Motorradfahrer tragen, schützt Dich vor Zugluft im Nierenbereich. Das funktioniert übrigens auch an Deinen Knien mit Knieschonern.

Mach mehr aus Deinem Winter-Fahrrad – mit Schöffel

Wenn Du Dich und Dein Fahrrad fit gemacht hast für den Winter, stehen kleineren und größeren Fahrten in die Arbeit oder in der Natur nichts mehr im Weg. Mit unseren sieben Tipps für Dein Winter-Bike kommst Du sicher und mit Fahrspaß durch den Winter.

Lass Dich inspirieren.

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