Freeride-Training: So bereiten sich die Powderchase-Guides auf die Freeride-Saison vor

/ 21.12.2021

Freeriden stellt Deinen Körper und Deinen Geist vor große Herausforderungen. Unter absoluter Körperanspannung und mit geschärften Sinnen bist Du beim Powdern abseits der Pisten unterwegs. Damit Du fit und gut eingefahren in die neue Saison starten kannst, verraten Dir die Guides von Powderchase, wie sie sich auf die Saison vorbereiten.

Lerne Martin, Nick, Anna, Arno, July und Magdalena kennen und erfahre, wie ihr Freeride-Training zum Start der Saison aussieht!

Fit zum Skifahren im Off-Piste-Gelände: die Ausdauer

Fürs Freeriden brauchst Du eine Menge Kraft und Ausdauer. Eine  sichere Körperkoordination und eine stabile Fahrweise sind ebenfalls Pflicht, wenn Du Dich ins Off-Piste-Gelände wagst.

Das Fundament allen Freeridens ist die Grundlagenausdauer. Sie sorgt dafür, dass Dein Körper auch lange Wege und ausgedehnte Abfahrten öfter wegstecken kann. So kannst Du mehrere Stunden auf Powdertour sein, ohne schlapp zu machen. Die Grundlagenausdauer trainierst Du am besten beim Radfahren oder Laufen. Auch die Kraftausdauer ist wichtig beim Freeriden. Du trainierst sie am besten in Wechselbelastung und mit hoher Intensität. Eine hohe Kraftausdauer sorgt dafür, dass Du auch den letzten Turn noch mit voller Kontrolle fahren kannst.

Ricarda – ist einfach draußen zuhause

Wenn Ricarda Ski fahren geht, hat sie immer ein riesiges Grinsen auf dem Gesicht. Egal, ob steil, lichter Wald oder kupiertes Gelände – für sie geht nichts über einen coolen Skitag mit den richtigen Leuten!

„Hauptsache draußen! Stepper oder sonstige „artfremde“ Gegenstände kommen für mich nicht in Frage!“

Fit zum Skifahren wird Ricarda in der Praxis auf der Piste

„Am Anfang der Saison stehen neben den ersten Skitouren auch meistens ein paar Skitage mit der Familie auf dem Programm. Bei Ersterem geht es darum, die Sommerkondition wieder auf die Ski zu bringen. Aber auch die koordinativen Fähigkeiten werden wieder anders beansprucht. Wenn ich mit der Familie Ski fahren gehe, brennen die Oberschenkel zum Glück nicht mehr wegen der Kinder, die man zwischen den Beinen schiebt, sondern vom Gas geben auf der Piste! So oder so gilt für mich: Hauptsache draußen!“

Martin – oder: Es darf ruhig schnell sein.

Martin von Powderchase ist einfach im Schnee zuhause. Egal, was man ihm unter die Füße schnallt – Ski oder Snowboard –, er fährt los. So schnell kommt ihm da auch keiner hinterher. Am liebsten surft Martin auf weiten Hängen und im lichten Wald auf dem Puderschnee. Langweilig wird es ihm im Schnee auf jeden Fall nicht.

„Es darf ruhig schnell sein! Egal, ob Ski, Board oder Bike: Wenn Du unten auf mich warten musst, hat es mich gemault und ich sammle gerade das Equipment wieder ein.“

Ski-Fitness: so bereitet Martin sich auf die Freeride-Saison vor

„Um mich auf die Ski- und Snowboard-Saison vorzubereiten, fahre ich etwa 90 Prozent meiner Arbeitstage mit dem Rad ins Büro. Wenn möglich, mache ich zusätzlich jedes Wochenende ausgedehnte Touren mit dem Bike durch die Trails der Westlichen Wälder von Augsburg oder den Pumptrack. Bei Wind gehe ich Kite-Boarden an der Nord- oder Ostsee aber auch auf dem Wiener Meer (Neusiedler See). Das Radeln unterstützt die Ausdauer, das Kite-Boarden die Stabilität und Balance des Körpers.“

Nick, der Mann mit dem schönsten Muskelkater

Nick ist der Verspielteste im Powderchase-Team. Ihm beim Skifahren und Freeriden zuzusehen, ist einfach ein Genuss! Jeder Baum, jede Kuppe, einfach jede Sprungmöglichkeit wird genutzt, um seiner Line eine ganz eigene Marke zu verleihen.

„Skifahren, Skifahren. Am besten im Powder. Um den Muskelkater kommst Du nicht herum. Aber es ist vielleicht der schönste Muskelkater.“

Fit beim Skifahren und Freeriden: so bereitet sich Nick vor

„Meine Vorbereitung ist in vielerlei Hinsicht kreativ. Sie ist nämlich eigentlich nicht vorhanden. Um mich körperlich fit zu halten, spiele ich im Sommer viel Tennis. Ab Herbst gehe ich regelmäßig klettern. Nachdem mein Körper im Gegensatz zu meinen jungen Jahren schon ziemlich alt und geschunden ist, muss ich sowieso ständig Dehnübungen machen. Die helfen tatsächlich auch beim Skifahren ein bisschen.

Die beste Vorbereitung ist meiner Meinung nach, einfach so bald wie möglich Skifahren zu gehen – nichts ist besser und gleichzeitig schlimmer als der erste Muskelkater nach einem ordentlichen Tag Skifahren. Da kommt man meiner Meinung nach nicht drum herum. Danach heißt es „Gas geben“. Man könnte natürlich auch ins Fitnessstudio gehen – aber das ist absolut nicht mein Ding.

Einen weiteren Tipp habe ich noch: Viele High-Fives üben!“

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Freeride-Training: Kraft- und Dehnübungen für mehr Ski-Fitness

Damit Dein Freeride-Tag kein jähes Ende nimmt, weil Deine Kraft nachlässt, solltest Du Kraft- und Dehnübungen nicht vernachlässigen. Nick macht es vor: Er dehnt sich regelmäßig und trainiert seine Kraft indirekt beim Klettern.

Doch welche Übungen sind gut, um die Ski-Fitness zu steigern? Wir verraten es Dir:

  • Kniebeugen (und die Abfahrtshocke) stärken Beine und Rumpf
  • Freihantel-Training zur Stabilisierung der Balance und zum Aufbau der Kraftausdauer
  • andere Stabilisationsübungen wie einbeinige Squats, Sit-ups und Planks
  • Balanceübungen wie „Achtermalen“ (auf einem Bein stehend Achter in die Luft malen) und die Standwaage (bei der Du stehend ein Bein waagrecht nach hinten ausstreckst)
  • Hampelmann-Sprünge und Bein-Dehn-Übungen

Du willst mehr über Übungen zum Skifahren erfahren? Wirf einen Blick in unseren Blogartikel zur Skigymnastik!

Anna – mit ihr ist gute Laune vorprogrammiert!

Anna sieht viel braver aus als sie ist. Sie ist nämlich eine richtige Skigranate. Egal, in welchem Gelände: Anna fühlt sich zuhause. Und Langeweile kommt mit ihr im Sessellift bestimmt keine auf!

„Im Sommer jeden Tag draußen mit Freunden auf dem Bike – im Winter auf den Ski. Das ist meine Vorbereitung für die Powderchase-Saison!“

Das sind Annas Tricks, um die perfekte Ski-Fitness zu erreichen 

„Mit dem letzten Skitag fängt für mich die Vorbereitung für die nächste Skisaison an. Im Sommer lege ich so viele Kilometer auf dem Rennrad und Gravel-Bike zurück wie nur möglich, um die Kondition für lange Skitouren-Aufstiege aufzubauen. Ich verbringe viele Wochenenden im Bikepark auf meinem Mountainbike, um das Gespür für Abfahren und Geschwindigkeit zu trainieren.

Sobald das Winterwetter einschlägt, beginne ich ein regelmäßiges Home-Training mit Fokus auf Core-Training. Natürlich wäre es keine Vorbereitung für Powderchase ohne Freunde. Die bespaße ich dann mit Witzen, verteile Snacks und motiviere sie für die Afterride-Bierchen-Runde. Wenn man dann die ersten Schneeflocken in der Luft riecht, wasche ich nochmal gründlich mein Schöffel-Outfit, zieh den „Suprise-Fünfer“ (Geldschein, der im letzten Winter in der Tasche vergessen wurde) und die alten Skikarten aus den Taschen - und damit bin ich ready für die neue Freeride-Ski-Saison!“

Arno – oder: täglich grüßt die Motivation

Oldie but Goldie. Arno ist der Snowboarder mit der längsten Erfahrung im Team. Egal, ob steil, eng, felsdurchsetzt oder einfach nur große Turns – für Arno ist das Snowboarden mindestens die zweitschönste Sache der Welt.

„Ich liebe es, die inneren Schweinehunde anderer zu überwinden, weil ich weiß, dass sie es mir bis jetzt immer gedankt haben.“

Wie er andere motiviert, im Freeride-Training zu bleiben

„Wenn mich mein Bewegungsdrang nach draußen treibt und ich grad keinen geeigneten Buddy zur Hand hab, dann müssen meine Kinder dran glauben. Der Erste sagt, er will lieber mit dem Lift hochgezogen werden, der Zweite muss was für die Schule tun und der Dritte will ausschlafen. Einen überrede ich dann meistens doch. Sobald wir dann mal in der Trance des Aufsteigens sind oder echte Vater-Sohn-Gespräche führen, war noch jeder begeistert. Spätestens am Gipfel, wenn der Powderrun bevorsteht, wollen sie am liebsten gleich morgen wieder mit mir auf den Berg. Scheinbar hält's nicht lang, weil ich sie beim nächsten Mal wieder neu motivieren darf. :-)“

July – voll dabei und nie genug

July verkörpert die neue Snowboard-Generation bei Powderchase. Jung, verspielt, enthusiastisch und immer gut gelaunt – vor allem nach einem mega Run!

„Wenn Du denkst, Du hast genug gemacht, mach dasselbe nochmal!“

So bleibt July fit zum Skifahren und für Après-Ski

„Meine Vorbereitung ist sehr vielfältig. Von Mountainbiken über Fußball und Joggen bis hin zum Klettern – je mehr verschiedenes, desto besser. Wenn es dann aufs Snowboard geht, fange ich erstmal mit Pisten-Runs und Splitboard-Touren an. Auch die Après-Ski-Ausdauer sollte nicht vernachlässigt werden. Mein Tipp daher: das Jahr über durchtrainieren, um dann bei den ersten Skitagen top fit zu sein.“

 

Magdalena: würde sogar in der Hölle Ski fahren

Es sorgt immer für gute Laune, mit Magda Ski zu fahren! Sie fährt jedes – wirklich jedes Gelände, hat es aber besonders gern steil und auch gerne mal mit Seil. Ansonsten ist sie immer gut gelaunt, ambitioniert und hat in jeder Situation eine Menge Humor!

"When hell freezes over, I’ll ski there, too."

Sie kämpft für ihre Ski-Fitness gegen den inneren Schweinehund 

Bei mir laufen ab Anfang November Skifilme, damit ich mich mental auf die neue Skisaison vorbereiten kann. Sobald dann der erste Schnee fällt und die Unterlage im Gelände halbwegs passabel ist, werden die Ski angeschnallt. Die ersten Touren und Skitage sind dann recht gemütlich, damit sich der über den Sommer eingerostete Körper wieder langsam an die Bewegung gewöhnen kann. Regelmäßige Kniebeugen nehme ich mir jede Saison vor, aber mache ich dann nicht wirklich (der innere Schweinehund).“

Wie sieht Deine Vorbereitung aus, um fit zum Skifahren zu werden?

Martin, Nick, Anna, Arno, July und Magdalena aus dem Powderchase-Team haben uns verraten, wie sie sich auf die Ski-Saison vorbereiten. Vielen Dank für diese Einblicke in euer Freeride-Training!

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