Hike & Bike in Südtirol: Genuss-Abenteuer auf der Sonnenseite

Schöffel Blog / 08.03.2022

Die Dolomiten im goldenen Licht der Nachmittagssonne, weite Almwiesen und Schutzhütten, die nicht nur mit ihrer Aussicht punkten: Wir, die #schöffelbikecrew und die #schöffelhikingcrew, haben uns für Dich in Südtirol auf der Seiser Alm und im Eggental umgeschaut – und zwar fernab der klassischen Hochsaison. Hier kannst du auch im Bergfrühling und Spätherbst bei Wandern und Biken naturnahe Abenteuer erleben.

Du bist ein Naturfreund, der seine Umgebung am liebsten sportlich erkundet? Unsere 4 Touren-Tipps in Südtirol versprechen dir Hochgenuss bei jedem Höhenmeter. Die kulinarische Komponente behalten wir dabei stets im Auge.

Tipp 1: Die Seiser Alm von oben - Wanderung zur Plattkofelhütte

2.969 m hoch, mit markanter Flanke. So präsentiert sich der Plattkofel, der wohl bekannteste Dolomitengipfel auf der Seiser Alm. Aus Kalkgestein geformt wechselt er je nach Tageszeit seine Farbe, von strahlendem Weiß in leuchtendes (Abend)Rot im Herbst.  Sehr nahe kommst du dem Plattkofel bei einer Wanderung zur gleichnamigen Schutzhütte. Diese aussichtsreiche Tour beginnt in Saltria bei der Bergstation des Florian-Sessellifts und führt 8 km lang und 964 hm hoch entlang des Friedrich-August-Weges zum Schutzhaus Plattkofelhütte auf 2.300 m am Fuße des Gipfels, von wo aus du neben einer kulinarischen Rast einen herrlichen Überblick über die größte Hochalm Europas genießt.

Tipp 2: Der Maximilian-Klettersteig

Dank seiner Südlage am Alpenhauptkamm ist Südtirol mit knapp 300 Sonnentagen im Jahr gesegnet ­­­– aber, dass wir außerhalb der Hauptsaison auf einem hochalpinen Klettersteig mit bestem T-Shirt-Wetter überrascht werden, das hätten wir nicht gedacht. Der 3,8 km lange Maximilian-Klettersteig zählt zu den technisch weniger anspruchsvollen Touren in den Dolomiten, erfordert dennoch gute Trittsicherheit. Der Einstieg beginnt hinter dem Schutzhaus Tierser-Alpl auf 2.375 m.

Anfangs führt der Klettersteig durch eine enge Schlucht und hinauf in die Scharte. Weiter zum Gipfelgrat und Gipfel des Großen Rosszahns (2.653 m). In rund 1,5 Std. überschreitest du den gesamten Rosszahnkamm, einschließlich der Roterdspitze auf 2.655 m. Belohnt wirst Du mit durchgehend beeindruckendem Bergpanorama.

Tipp 3: Mit dem Bike durchs Eggental – der Carezza-Trail

4,4 km lang, 500 m Höhenunterschied und durchschnittlich 11 % Gefälle: Der Carezza Trail im Eggental eignet sich bestens für einen flowigen Start in das Bikeabenteuer Dolomiten. Wir waren im Spätherbst hier, und wie schon auf der Seiser Alm, lassen es die Temperaturen auch um diese Jahreszeit noch zu, sich mit kurzen Hosen oder Ärmeln in die Höhe zu begeben. Gleich nach der Ankunft auf der Bergstation der Frommer Alm auf 1.740 m Meereshöhe bist du schon mittendrin im Gelände. Bergbach, Wälder und Wiesen formen den Trail zu einem landschaftlichen Erlebnis, Brücken, Sprünge, Anlieger, Steilkurven und Northshores fordern das Geschick und Können des Bikers heraus.

Tipp 4: Der Latemar ruft!

Aufgewärmt und schon allein durch die Gegenwart der Dolomiten inspiriert, noch höher und noch weiter zu gehen, wagten wir uns an die Bike-Tour „Latemarium“. Wie der Name schon erahnen lässt, führt diese Tour rund um das Gebirgsmassiv Latemar, an der Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino. In einer Höhenlage von 1.050 m bis rund 2.150 m Meereshöhe verlangt die 28,3 km lange Umrundung einem Biker vor allem gute Technik und gute Kondition ab. Rauf und runter geht die Fahrt ab Deutschnofen im Eggental, auf Forststraßen und Schottertrails, über Almwiesen und sanfte Bergkuppen; die alpine Natur streift Dich dabei fast im Vorbeifahren, so nah ist sie Dir auf dieser Tour. Erhaben und unbeeindruckt verfolgt der Latemar die Biker, die zu seinen Füßen kräftig in die Pedale treten. Du brauchst eine Verschnaufpause? Urige Hütten und Sonnenterrassen warten entlang des Trails mit hausgemachten Spezialitäten und einer willkommenen Erfrischung auf. Nach ca. 5 Stunden ist die „Latemarium“ Bike-Tour geschafft und der Ausgangspunkt Deutschnofen wieder erreicht.

...gibt's natürlich auch für Herren:

Übernachtungstipp: Das Hotel Icaro mit Dolomitenblick

Du planst, die Nacht auf der Seiser Alm zu verbringen? Das erst kürzlich renovierte Hotel Icaro erwartet dich als Kraftplatz und Gesamtkunstwerk mit neuer spannender Architektur und Kunst-Intermezzi. In exklusiver Alleinlage kannst Du hier jeden Tag wunderschöne Sonnenauf- und -untergänge erleben!

Wie das Land so seine Produkte

Knödel, Pasta oder Schmarrn. Mediterrane und alpine Rezepte. Bodenständig bis experimentell. Unterwegs oder am Ziel Deiner Hikingtouren über die Seiser Alm leisten Dir die Alm- und Schutzhütten wie Tschötsch Alm, Tierser Alpl und Schutzhaus Tschafon gute Gesellschaft. Hier kannst Du Dich von der sprichwörtlichen Südtiroler Gastfreundschaft verwöhnen lassen und über den geschafften Aufstieg erfreuen, während Dein Blick zur Gipfelkette am Horizont wandert.

In einer Region, wo auch im Bergfrühling und Spätherbst hochalpine Wanderungen und Biketouren möglich sind, trägt die Landwirtschaft viele Früchte. Bis über die Grenzen hinaus sind Südtiroler Apfel g.g.A. und Südtirol Wein bekannt, kommen Südtiroler Speck g.g.A. und Käse gerne auf den Tisch. In der gehobenen Küche, im Gasthaus oder als Zutat der typischen Marende, die jeden Biker und Wanderer wieder in Form bringen: Geschmack und Qualität der Südtiroler Qualitätsprodukte sind unverwechselbar. Genauso wie ihr Anbau und ihre Herstellung. Im Tal und in der Höhe werden Terroir, Wiesen und Almweiden von den Bauern bearbeitet. Täglich kümmern sie sich mit viel Einsatz um den Erhalt der Kulturlandschaft, bewahren Traditionen und schützen die Natur. Dabei bleiben sie innovationsfreudig und zukunftsorientiert, um den Generationen nach ihnen ein wertvolles Erbe zu hinterlassen.

Exzellenter Genuss ab Hof – Pflegerhof & Stanglerhof

Der biologisch zertifizierte Stanglerhof etwa, am Fuße der Seiser Alm, ist vielseitig, bunt und versucht Bauernhof neu zu denken. Mit Beeren-, Kräuter- und Getreideanbau, Schafzucht, einer Streuobstwiese und einem großen Gemüsegarten. Kräuter und Beeren werden zu Sirupen verarbeitet, während der Rest der Produkte, oft begleitet von Wildkräutern, im hofeigenen Buschenschank aufgetischt wird. Ganz auf Kräuter hat sich der Pflegerhof in Völs am Schlern als erster biologisch zertifizierter Kräuterhof in Südtirol spezialisiert. Seit 1982 werden hier auf einer Meereshöhe von ca. 800 Metern verschiedenste Kräuter angebaut und zu wertvollen Ölen, Kosmetika oder Kräuteraufgüssen verarbeitet.

Treffpunkt für Kaffeegourmets

Bäuerliche Bodenständigkeit und südliche Gelassenheit prägen die Lebensart der Südtiroler, und so gehört der blaue Schurz genauso zum Alltag wie der Espresso nach dem Mittagessen. Im Schlerngebiet gibt es sogar eine eigene Kaffeerösterei mit Coffeeseum. Bei Caroma in Völs am Schlern bekommst du nicht nur Kaffee höchster Güte für zuhause, sondern erfährst im Gespräch mit dem Gründer und ersten Kaffeesommelier Italiens, Valentin Hofer, auch, was den perfekten Kaffeegenuss ausmacht. Vom Kaffeeanbau, über das Rösten, bis hin zur Zubereitung.  

Lass Dich inspirieren.

#ichbinraus

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