Schöffel Blog / 15.06.2021

Der Berg ruft Dich – und Du folgst dem Ruf, weil Du es kaum erwarten kannst, die klare Luft, die Ruhe und die beinahe unendliche Weite der Berglandschaften wieder für Dich zu entdecken. Wandern gibt Dir genau das, was Du brauchst, um frei und glücklich zu sein – und nun möchtest Du höher hinaus! Faszinierende, eindrucksvolle und unvergleichliche Gletscherlandschaften und Bergwelten warten auf Dich!

Für alle Wander-Enthusiasten, die mehr wollen, sind Hochtouren eine willkommene Herausforderung und Abwechslung. Hier bewegst Du Dich auf dem Dach der Berge – auf rauem Fels, Geröll und im Schnee. Hier sind Körper und Geist gefordert und Kondition, Kraft und Können gefragt. Hochtouren gehen ist die Königsdisziplin beim Bergsteigen. Hier musst Du nicht nur den Umgang mit dem anspruchsvollen Gelände und potenziellen Gefahren kennen, sondern auch mit Deiner Hochtouren-Ausrüstung.

Was musst Du beachten, wenn Du auf Hochtour gehst?

Dich hat die Lust auf das ewige Eis und die Euphorie zum Bergsteigen in neue Dimensionen geweckt? Wenn Du zu einer Hochtour oder Gletschertour aufbrechen möchtest, solltest Du gut vorbereitet sein. Gerade als Hochtouren-Anfänger kann mangelnde Vorbereitung und Unwissenheit gefährlich sein. Das solltest Du beherzigen:

  • Organisiere Dir einen Bergführer oder nimm an einem Hochtouren-Kurs teil.
  • Trainiere das Laufen und die Belastung Deiner Gelenke.
  • Pack Dir die richtige Ausrüstung ein.
  • Reise zeitig an und gewöhne Dich langsam an die Höhe .
  • Lerne vor der ersten Hochtour die richtige Technik beim Gehen und im Umgang mit der Ausrüstung .

Damit Du nicht als Greenhorn ins ewige Eis starten musst, haben wir Dir ein paar wichtige Tipps zusammengestellt.


Hochtouren-Training: besser mit Übung an den Berg

Wenn die ersten Sonnenstrahlen des Tages die unberührte Landschaft der Berge berühren und das Eis auf dem Gletscher in gelbes und oranges Licht tauchen, ist das ein unvergesslicher Ich bin raus-Moment, den Du so nur bei einer Hochtour erleben kannst.

Hochtouren gehen ist eine der schönsten und gleichzeitig der schwierigsten Disziplinen im Alpinsport. Für den Umgang mit möglichen Risiken und Gefahren und für die nötige Sicherheit bei Deinem Erlebnis ist gute Vorbereitung und Planung Pflicht. Dazu gehören neben konditionellem Training auch spezielle Hochtourenkurse, in denen Du alles Wichtige rund ums Hochtouren gehen lernst.

Gut gewappnet auf Gletschertouren gehen

Bevor Du Dich an einen Kurs für Hochtouren oder ans Hochtouren gehen selbst machst, solltest Du schon ein paar Dinge mitbringen. Wenn Du bisher eher der Spazierwanderer warst, sind Hochtouren wahrscheinlich noch nicht Dein nächster Schritt. Anders sieht es aus, wenn Du schon viel in den Bergen unterwegs bist, regelmäßig längere Touren wanderst und Dich allgemein fit fühlst. Für das Absolvieren eines Hochtourenkureses solltest Du Folgendes mitbringen:

  • Erfahrung im Bergwandern: Je sicherer Du im alpinen Gelände unterwegs bist, desto besser.
  • Kondition und Belastbarkeit: Hochtouren sind lang, hochgelegen und technisch anspruchsvoll. Eine gute körperliche Ausdauer ist daher essenziell – vor allem auch, um Unfälle zu vermeiden, die nicht selten aus Erschöpfung geschehen.
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit: Untergründe sind verschieden und mitunter sehr steil. Du solltest Dich auf allen Geländearten wohlfühlen und auch Kletterpassagen mit kühlem Kopf meistern können.


Hochtouren-Kurse für Anfänger

Für Anfänger empfehlen sich Hochtourenkurse, die von Bergschulen oder Wandervereinen angeboten werden. Bei einem solchen Kurs bist Du in der Regel für drei bis vier Tage mit einer kleinen Gruppe in den Bergen unterwegs und lernst dabei von einem erfahrenen Guide die wichtigsten Kenntnisse und Fähigkeiten, um einfache Gletschertouren zu gehen. Dazu gehören:
Akklimatisierung vor Ort: Gewöhne Dich langsam an die Höhenluft und die höheren Anforderungen an Deinen Körper. Du solltest schon ein bis zwei Tage vor der Tour am Ausgangspunkt sein und zu leichteren Wanderungen starten.
Tourenplanung: Je besser Du vorbereitet bist, desto weniger Überraschungen erwarten Dich. Plane am besten auch alternative Routen für Deine Tour und rede mit den Hüttenwirten vor Ort. Sie geben Dir gerne wertvollen Rat. Im Kurs bekommst Du praktische Tipps, wie Deine Planung optimiert werden kann.
Wetterkunde: Hole täglich den aktuellen Wetterbericht ein und orientiere Dich danach. Halte auch während Deiner Tour die Augen offen, falls das Wetter plötzlich umschlägt. Im Kurs lernst Du, Wetteranzeichen frühzeitig zu deuten.
Hochtouren-Technik: Der Umgang mit Seilen, Stegeisen, Eisschrauben und Eispickeln will gelernt sein. Deswegen übst Du Sicherheitstechniken und den Umgang mit den Werkzeugen beim Gletschertouren gehen ein. Auch das richtige Auftreten und Gehen in der Seilschaft sind Bestandteil der Hochtouren-Ausbildung.
Gehen: Ja, für Hochtouren will auch das Gehen gelernt sein. Vereiste Hänge sind vor allem in den Morgenstunden kein ungefährliches Terrain. Deswegen ist absolute Konzeptration auf jeden Schritt gefragt. Hier darfst Du Dich nicht von anderen Bergsteigerinnen und Bergsteigern ablenken lassen. Übung macht hier den Meister.
Ausgangspunkt für Hochtouren-Kurse sind normalerweise Hütten im Hochgebirge. Die besondere Ausrüstung kannst Du hierfür auch mieten. Nach dem Kurs bist Du bereit, um an geführten Hochtouren teilzunehmen oder selbst einfach Hochtouren zu laufen.

Dein Training für die Gletschertour

Du willst Dich fit machen für eine Gletschertour? Dann ran an den Ausdauersport! Denn Du solltest Dich an die besondere Belastung des Hochtourengehens gewöhnen. Eine der größten Gefahren am Berg ist Dein eigener Körper, wenn er ermüdet.

Ausdauer aufbauen für Hochtour-Abenteuer

Für eine Gletschertour solltest Du schon einige Monate im Voraus dreimal wöchentlich für etwa eine Stunde im Grundlagenbereich bei etwa 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz trainieren. Am besten machst Du das beim Wandern, alternativ kannst Du auch joggen, Rad fahren, schwimmen oder Skilanglauf betreiben. In der Ruhe liegt die Kraft: Übertreibe es nicht mit dem Training und steigere Deine Performance langsam, dafür aber nachhaltig. Am besten planst Du Dir auch feste Ruhetage ein. In den Wochen vor der Tour kannst Du Deine Trainingsfrequenz sukzessive erhöhen und die Intensität steigern.

Wenn Du mehr über Grundlagentraining und das Messen Deiner maximalen Herzfrequenz erfahren möchtest, kannst Du einen Blick auf unseren Artikel zum Thema Radtraining werfen. Radtouren sind normalerweise keine Hochtouren, allerdings gelten hier dieselben Trainingsbedingungen.

Trainiere auch Deine Gelenke für das Laufen auf Gletschertour

Beim Laufen auf Eis und Schnee bewegst Du Dich anders als auf normalen Wanderwegen. Auch beim Klettern sind Deine Gelenke und Muskeln anders belastet. Gehtraining schadet auf keinen Fall. So können sich Deine Gelenke langsam an die neue Art der Belastung gewöhnen. Und Muskelkater an bisher unbekannten Stellen bleibt auch aus. Versuche beim Laufen den Fuß automatisch mit der ganzen Sohle aufzusetzen. So lernst Du, welche Dehnung Dein Sprunggelenk aushält und ab wann bei Dir Schluss ist.

Auch das Stürzen kannst Du üben – am besten an einem weichen Grashang. Versuche, aus verschiedenen Ausgangspositionen (auf dem Rücken, auf dem Bauch, kopfüber etc.) Deinen Sturz abzufangen und in die Liegestütz-Position zu kommen. Diese Position ist am besten zum Bremsen und Abfangen. Mit Steigeisen solltest Du lernen, auf den Knien zu bremsen, da Du Dich verhaken und überschlagen könntest. Am besten ziehst Du für diese Trockenübungen nicht Deine neuste Wanderjacke von Schöffel an.

Bergsteigen und Hochtouren: diese Ausrüstung muss mit

Wenn Du das Dach der Berge erkunden willst, brauchst Du nicht nur eine gute Kondition und Technik, sondern auch die richtige Ausrüstung. Hier gilt: Gut gerüstet steigt es sich besser. Deine Ausrüstung macht Dir die Hochtour nicht nur angenehmer, sondern schützt Dich auch vor Gefahren wie Steinschlägen und Spaltenstürzen. Doch was gehört zur richtigen Ausrüstung für eine Hochtour?

Ich packe meinen… Rucksack für die Hochtour

Die Ausrüstung für Hochtouren nimmst Du am besten in einem 35- bis 40-Liter-Rucksack mit. Warum kein größerer Rucksack? Dein Gepäck soll nicht zu schwer werden. Mit einem kleineren Rucksack packst Du automatisch weniger – und nur das Nötigste – ein. Wichtig ist, dass am Rucksack Schlaufen für den Eispickel vorhanden sind und Du fast alles innen verstauen kannst. Je weniger außen am Rucksack baumelt, desto weniger besteht die Gefahr, dass Du irgendwo damit hängen bleibst.

Ausrüstung für Hochtouren: das Werkzeug

Wenn Du Deinen Rucksack ausgewählt hast, geht es an die Ausrüstung für Deine Hochtour. Mit dabei sein sollten immer: Steigeisen, Eisschrauben und Eispickel.
Steigeisen sorgen für den perfekten Halt auf rutschigem Gelände. Die meisten Steigeisen kannst Du mit Bändern, einer Bindung oder Gummischlaufen einfach über Deine Schuhe ziehen. Beachte bei der Auswahl, ob Du eher robuste Steigeisen aus Stahl brauchst, mit denen Du auch Stücke über Felsen gehen kannst, oder ob Du besser leichte Steigeisen aus Alu mitnimmst, die weniger Gewicht haben, sich dafür aber schneller verformen. Das Gehen mit Steigeisen sollte unbedingt geübt werden, bevor Du Dich an die Hochtour wagst. So bist Du sicher und flink auf den Spitzen unterwegs.

Die Eisschraube ist Deine mobile Sicherung am vereisten Klettersteig. Sie können mit wenig Sprengwirkung in das Eis gedreht werden und bieten so Halt für Karabiner. Du hast die Wahl zwischen Eisschrauben in verschiedenen Längen und mit oder ohne Schlinge. Wichtig ist, dass sie schnell gesetzt werden können und nicht zu schwer sind. Am besten trägst Du sie am Klettergurt. So sind sie schnell griffbereit. Welche Form Du bevorzugst, kannst Du beim Testen verschiedener Modelle herausfinden.

Der Eispickeli st ebenfalls ein Grundbestandteil Deiner Hochtouren-Ausrüstung. Er dient nicht nur als Aufstiegshilfe, sondern auch als Sicherungsmittel im Schnee. Die Auswahl des richtigen Pickels für Deine Gletschertour erfolgt nach verschiedenen Kriterien: Gewicht, Winkel der Haue und Länge. Die Haue sollte eine leichte Krümmung haben, um beim Stufenschlagen besser zu wirken. Der Eispickel hat dann die richtige Länge, wenn er am hängenden Arm bis zur Oberkante Deines Bergschuhs reicht. Beim Gewicht kommt es auf Deinen Geschmack und die Kraft in Deinen Armen an.

Auch das Kletterset und der Klettergurt sind bei Hochtouren mit dabei. Klettersteigpassagen begegnen Dir nämlich immer wieder. Darauf solltest Du vorbereitet sein. Die meisten Hochtouren-Geher setzen auf Sitzgurte mit verstellbaren Beinschlaufen, die auch beim Felsklettern verwendet werden. Am Gurt befestigst Du Deine Karabiner, am besten zwei Schraubkarabiner, zwei Normalkarabiner und zwei Eisschrauben.


Die Seilschaft auf Hochtouren

Die Seilschaft ist beim Bergsteigen sowas wie das Backup-System. Das Seil ist die Versicherung gegen Spaltenstürze und dient zum Absichern der Person vor und nach Dir auf Gratwanderungen und an Steilhängen. Das Gehen in der Seilschaft sollte gelernt sein, um nicht mehr Gefahren als Verbesserung mit sich zu bringen.

Für drei Personen in der Seilschaft wird von etwa 50 Metern Seil ausgegangen. Zwischen den Personen sollten jeweils etwa zehn bis zwölf Meter Seil liegen, die beim Gehen nicht durchhängen sollten. So bleibt genug übrig, um jeweils einen stabilen Achterknoten zu binden. Weitere kürzere Seile benötigst Du, um Beinschlaufen zu binden oder Dich am Eispickel zu sichern, um andere aus Spalten zu bergen.

Das Gehen in der Seilschaft beim Bergsteigen und die richtige Technik im Falle eines Spaltensturzes oder bei anderen Stürzen lernst Du ebenso wie verschiedene Knoten im Hochtourenkurs. Nicht zuletzt wegen dieses unglaublich wichtigen Know-hows solltest Du einen solchen Kurs vor Deiner ersten Gletschertour absolvieren.

Die richtige Bekleidung für Hochtouren

Auf Hochtouren läuft es eigentlich genauso wie beim Wandern mit der Kleidung – nur ein bisschen anders. Gleich ist der Zwiebellook. Auch bei Gletscherüberquerungen und im Hochgebirge sind mehrere Schichten Kleidung übereinander effizient und praktisch. Wichtig ist, dass Du nicht zu viel und nicht zu wenig Outdoor-Bekleidung dabeihast und dass die Kleidungsstücke leicht und funktional sind. Was muss also alles in Deinen Rucksack? Was solltest Du am Leib tragen?

Hochtourenausrüstung für den Körper: der Baselayer

Am Anfang steht – wie auch beim Trekking und Skifahren – der Baselayer, also die unterste Bekleidungsschicht. Sie besteht auf Hochtouren, bei denen es schon mal kühl ist zwischen all dem Eis und Schnee und in luftigen Höhen, aus einem Shirt, einer Unterhose und Socken. Je nach Temperatur kannst Du hier zu kurzen oder langen Shirts und Hosen greifen. Dicke Socken, die eng am Fuß liegen, ohne ihn einzuschnüren, sind allerdings immer empfehlenswert. Davon hast Du am besten für jeden Tag ein Paar.


Wichtig ist, dass Du zu atmungsaktiven und funktionalen Kleidungsstücken greifst, damit nichts kratzt, feucht auf der Haut liegt oder juckt. Besonders beliebt ist Funktionsunterwäsche aus Merinowolle wie das Merino Sport Shirt 1/2 Arm W oder die Merino Sport Pants long W für Damen oder die Merino Sport Pants long M und das Merino Sport Sleeveless Shirt M für Herren. Am besten trägst Du Oberteile, die nicht auf den ersten Blick als Unterwäsche erkennbar sind. So kannst Du sie bei schweißtreibenden Tourabschnitten oder auf der Hütte auch einzeln tragen. Wie viel Unterwäsche Du Dir mitnimmst, hängt von Deinen persönlichen Präferenzen und vom Gewicht Deiner Ausrüstung ab. Funktionswäsche aus Merinowolle bleibt lange geruchsneutral und kann auch über mehrere Tage getragen werden.

Mit einem warmen Midlayer auf Hochtour

Auf den Baselayer folgt der Midlayer, der für die nötige Wärme sorgt. Das kann ein dünnes Longsleeve oder eine Fleecejacke wie die Fleece Jacket Rotwand L für Damen oder die Fleece Jacket Maasi M für Herren sein. Aber auch ein Shirt wie das T Shirt Bosconero L für Damen oder eine dünne Jacke wie die flexible und winddichte Hybrid Jacket Tofane M für Herren sind gute Midlayer-Kleidungsstücke, die Deine Hochtour angenehmer gestalten. Wichtig ist, dass Kälte vom Körper ferngehalten wird und Feuchtigkeit von ihm weg transportiert werden kann. In welchem Umfang Dein Midlayer gestaltet sein muss, hängt auch davon ab, wie warm Du es haben möchtest. Dein Fokus sollte bei Der Kleiderwahl nicht nur darauf liegen, dass die Materialien atmungsaktiv sind. Deine Bergsteigerkleidung sollte auch dehnbar und flexibel sein, um alle Deine Bewegungen zu unterstützen, ohne dass Du eingeengt bist. Am besten hast Du immer ein Wechselshirt dabei. Welche und wie viele Jacken Du trägst, kommt auf die Anstrengung und das Wetter an. Die leichten Materialien der Outdoorbekleidung sorgen allerdings dafür, dass die Teile Deinen Rucksack nicht unnötig beschweren.

Auch Deine Hose gehört zum Midlayer. Für Gletschertouren brauchst Du eine robuste und wasserabweisende Wanderhose, die alle Deine Bewegungen mitmacht. Schließlich läufst Du bei einer Hochtour nicht nur über weite Schneefelder und entlang von spitzen Graden, sondern musst bestimmt auch einige Passagen am Klettersteig bewältigen. Die Pants Cismon M für Herren und die Pants Cismon L für Damen sind da genau richtig. Das multifunktionale Material hält einiges aus, sorgt für ein angenehmes Körperklima bei Kälte und Anstrengung und ist an stark beanspruchten Stellen extra verstärkt. Falls Du mal etwas mehr Luft in Deiner Hose brauchst, kannst Du die Belüftungsreißverschlüsse an den Schenkeln öffnen. Für eine mehrtägige Gletschertour benötigst Du in der Regel keine Wechselhose. Das Material und seine Eigenschaften sind darauf ausgelegt, über mehrere Tage im Einsatz zu sein.

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Wasserdicht, winddicht, wärmeregulierend: der Outer-Layer

Mit dem Base- und dem Midlayer bist Du schon gut gegen Zugluft und Kälte geschützt. Um Dein Hochtouren-Outfit komplett zu machen, brauchst Du jedoch noch eine passende Outdoorjacke. Welche Eigenschaften sollte diese mitbringen? Ganz klar muss sie lange Zeit wasserdicht und winddicht sein. Wenn es zum Regen kommt, willst Du schließlich gut geschützt sein. Damit Du in der Jacke nicht ins Schwitzen kommst, sollte sie mit einer besonders atmungsaktiven Membran ausgestattet sein, die Feuchtigkeit entweichen lässt und für eine regulierende Luftzirkulation innerhalb der Jacke sorgt. Außerdem sind Features wie Belüftungsreißverschlüsse, Taschen mit Reißverschluss und eine verstellbare und helmtaugliche Kapuze praktisch. Mit der 3L Jacket Rothorn L für Damen oder der 3L Jacket Rothorn M für Herren bekommst Du das alles in Form einer stylischen Wanderjacke.

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Accessoires für Deine Hochtour

Einige „Wander-Accessoires“ sind bei Hochtouren unerlässlich. Dass Du Wanderschuhe brauchst, ist ja klar. Diese sollten unbedingt für Hochtouren geeignet sein. Solche Bergschuhe bieten normalerweise wasserdichte Eigenschaften, eine versteifte Sohle mit ordentlich Grip am Fels und Kerben für das Aufziehen von Steigeisen. Auch Wanderhandschuhe solltest Du dabeihaben. In luftigen Höhen ist es kalt. Da sind Wanderhandschuhe praktisch, die am eisigen Seil für einen sicheren Griff sorgen. Auch ein Helm gehört zu Deiner Standardausrüstung. Darunter solltest Du eine Sturmhaube tragen und für die Zeiten, in denen Du Deinen Helm nicht trägst, eine Mütze dabeihaben. Dazu kommen noch Sonnenbrille und Gamaschen. Beides schützt Dich vor Schnee.

Die besten Snacks für Deine Gletschertour

Nicht nur die richtige Kleidung und Ausrüstung unterstützen Dich auf Deiner Hochtour. Auch die richtige Verpflegung ist essenziell, um voranzukommen.

Wenn es auf Hochtour gehen soll, klingelt Dein Wecker normalerweise sehr, sehr früh. Auch wenn Du in den frühen Morgenstunden keinen Hunger hast, solltest Du unbedingt frühstücken – am besten mit vielen Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Die bekommst Du aus Hafermüsli mit Früchten, Vollkornbrot mit Käse oder Eiern. Auch trinken solltest Du am Morgen.

Bei den Snacks für Deine Ich bin raus-Tour ins Hochgebirge solltest Du ebenfalls auf kohlenhydratreiche Verpflegung setzen. Dazu gehören Schokoriegel mit „schnellen“ Zucker ebenso wie Datteln, Bananen, Nüsse und Müsliriegel. Auch Gummibärchen sind ein klasse Snack für zwischendurch.

Wichtig ist auch genügend Flüssigkeit. Wenn es kalt ist, solltest Du Dir den Luxus gönnen und eine Thermoskanne mit Tee mitnehmen. Das wärmt von innen. Ansonsten sind Wasser und milde Saftschorlen (gerne mit etwas Salz versetzt) oder isotonische Getränke in einer Menge von etwa zwei Litern pro Tag angebracht.

Nach der langen und kräftezehrenden Tour durch Schnee, Eis, Geröll und Fels hast Du Dir ein ausgiebiges Abendessen verdient. Um Deinen Glykogenspeicher und den Mineralhaushalt wieder aufzufüllen, brauchst Du etwa fünf Teile Kohlenhydrate, drei Teile Eiweiß und einen Teil Fett. Auf Hüttendeutsch: Bratkartoffeln mit Eiern und Speck.

Auf Hochtouren gehen: Tipps für Anfänger

Nun hast Du eine Menge über Hochtouren erfahren, wenn auch lange nicht alles. Wenn Du zum ersten Mal auf Hochtouren gehen möchtest, solltest Du ein paar Dinge beherzigen, um Dich bei der Königsdisziplin am Berg nicht in Gefahr zu bringen. In Kürze sind das folgende Dinge:

  • Mach einen Hochtourenkurs.
  • Geh mit Bergführer.
  • Kaufe Dir eine hochwertige Grundausrüstung oder leihe eine solche vor Ort aus.
  • Gewöhne Dich an das Gehen mit Steigeisen und übe, Knoten zu binden und die Werkzeuge zu benutzen.
  • Trainiere im Vorfeld Deine Kondition
  • Reise frühzeitig an und übernachte in der Ausgangshütte.
  • Schlafe ausreichend und brich früh auf.
  • Achte auf Deine Schritte! Und setze Deinen Eispickel immer so, dass er einen sicheren Halt hat.
  • Mach Deine Erinnerungsfotos nur (!) bei sicherem Stand.

    Wenn Du das alles beachtest, wird Dein Ich bin raus-Abenteuer auf Hochtour zum unvergesslichen Bergerlebnis!

Mit Schöffel hoch hinaus: Dein Ich bin raus-Abenteuer auf Hochtouren

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